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Christliches Gesang- und Gebetbuch für die öffentliche und häusliche Gottesverehrung : zum Gebrauche der Evangelischen Gemeinden im Eisenburger Komitate
Entstehung
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I. Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.

fen! Jft seiner Wohnung Vorhof 5. O, schenke mir die Zuver­schon so schön; wie wird mich sicht, die deiner Macht vertrauet; einst sein Thron, wie wird er selbst der Macht, die Hülf' und Trost entzücken! verspricht, wenn man auf dich nur bauet; auf dich und deiner Allmacht Kraft, die alles kann und Alles schafft.

10. Lobsinget Gott und betet an! es dank, es rühm, es singe, es jauchze, wer nur jauchzen kann, dem Schöpfer aller Din­ge! Wie groß ist unsere Schö. pfers Kraft, wie herrlich, wie untadelhaft sind alle seine Werke.

Mel. Mir nach spricht zc.

20.

err, deine Allmacht reicht so weit, als selbst dein Wollen reichet. Nichts ist, das deiner Herrlichkeit und deinen Thaten gleichet. Was ist zu groß, was ist zu schwer, das dir zu thun nicht möglich wär?

2. Du hast dein großes Schö­pfungswerk allmächtig aufgefüh­ret; es bleibet stets dein Augen­merk, und wird durch dich regie ret. Noch immerfort besteht die Welt, weil deine Allmacht sie er hält.

Mel. Nun lob mein Seel 2c. 21. Kommt, kommt den Herrn zu preisen, der groß

von Rath ist, groß von That, den Gütigen, den Weisen, der keinen, der ihm gleich ist, hat! Der Herr thut große Werke. Wer hindert seine Kraft, wer seiner Allmacht Stärke, die, was nur gut ist, schafft! Er dehnet, gleich Gezels ten, die weiten Himmel aus; er spricht: so gehen Welten aus ih­rem Nichts heraus.

2. Er will, und Sonnen flame men; auch drängt das Wasser, wenn er spricht, in Wolken sich zusammen, und ihre Bande reis­sen nicht. Er ruft den Ungewits tern; das Meer wird ungestüm, 3. Die Größe deiner Thaten des Himmels Säulen zittern; die zeigt, daß, Schöpfer, dein Ver- Erde bebt vor ihm. Er will, und mögen weit über alle Kräfte steigt, Blige zünden Gebirg' an, sie die die Natur bewegen. Du vergehn; er spricht und ruft den bleibst ihr Herr; in deiner Hand Winden; schnell wird der Himmel bleibt Alles, was durch dich ent- schön.

stand.

3. Wer, wer gebeut den Wel 4. Allmächtiger, erstaunt fall len: Hierher! Nicht weiter! ich vor dir anbetend nieder. Mein Legt euch hie! Er legt in Felsen Geist verliert bewundernd sich, Quellen, sie rieseln und versiegen und lallt nur schwache Lieder; er reicht nicht dich und deine Kraft, die Todten neues Leben schafft.

nie. Er füllt auch Wüsteneyen mit seinen Wundern an, heißt Thiere da sich freuen, wo nie.