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Christliches Gesang- und Gebetbuch für die öffentliche und häusliche Gottesverehrung : zum Gebrauche der Evangelischen Gemeinden im Eisenburger Komitate
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Werth der Religion Jesu.

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Hohn die Uchtung mir zu rau- gewährst in Glück und Leid, im ben, mein Glück zu hemmen Leben und im Tode, uns Him­drohn: wer kann alsdann mein melsseligkeit. Beystand seyn? Wer kann zum

stillen Dulden mir Muth und Fromme Entschließung, Kraft verleihn? die Religion Jesu zu schätzen und zu üben.

3. Wenn Kleidung, mich zu decken, wenn Brot, wenn Obe dach fehlt, und wenn, verkannt

Mel. Liebster Jesu wir zc.

von Menschen, mich die Berach. 4. Theuer sey mir allezeit, tung quält: wer lindert dann der Seele Schmerz? Wer tröstet dann im Kummer das sorgen schwere Herz?

Herr, mein Heiland, deie ne Lehre! Gib! daß ich mit Folg­famkeit treulich ihre Vorschrift ehre; dem, was sie verheißt, ver­traue, und an ihr mich stets ers baue.

4. Und wenn der Tod Gelieb­te mir von der Seite reißt: wenn düstrer Gram und Unmuth die 2. Nur bey deiner Wahrheit Welt mich fliehen heißt: wer Licht lernen wir Gott recht er­trocknet dann die Thränen ab? fennen, ihn mit froher Zuver­Wer reicht dem Tiefgebeugten, sicht unsern Gott und Vater nen­daß er nicht sinkt, den Stab? nen, und nach seinem heil'gen 5. Wenn Gattin, Kinder, Freunde am Sterbebette stehn; mit rothgeweintem Auge hinauf zum Himmel flehn: wer gibt als dann der Seele Licht, des fro­hen Wiedersehens trostvolle Zu­versicht?

6. Wenn einst der letzte len, daß sie Heil und Frieden Schlummer mich dieser Welt ent- wählen. rückt, und Furcht und banger 4. Du entdeckft uns unfre Zweifel den Geist darnieder Schuld, und der Sünde großen drückt: wer hellet mir den dunk Schaden, aber auch des Höch­len Pfad? Wer stärkt zum letz- sten Huld und den Reichthum sei­ten Kampfe, mich, wenn der Tod ner Guaden; lehrft uns aller sich naht? unfrer Sünden gnädige Verge­

Willen redlich unsre Pflicht ers füllen.

3. Was die Weisen dieser Welt vor dir nicht erforschet ha­ben, das hast du ins Licht gestellt, und durch deines Geistes Gaben schenktst du dieses Licht den Sees

7. Du bist es, Heil der Men- bung finden. schen, du bist's, Religion, die er 5. Huldreich rufst du, Herr, vom Himmel brachte, der Hei uns zu: ,, fommt zu mir, belad'­land, Gottes Sohn! Du, du ,, ne Seelen! Nie soll's euch beg

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