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Christliches Gesang- und Gebetbuch für die öffentliche und häusliche Gottesverehrung : zum Gebrauche der Evangelischen Gemeinden im Eisenburger Komitate
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Religion Jefu.

8. Ich weiß, ich weiß, an rung, sie wird, fie muß gelingen; wen ich glaube, ich glaube fest ich werde nach der Heiligung mit und zweifle nicht. Kein Wahn, Muth und Eifer ringen. Nein fein Wiß des Spotters raube mir wird dann meine Tugend seyn, jemahls meines Glaubens Licht! ich werde jedes Laster scheun, Religion erhebt mein Herz, fle gestärkt durch diesen Glauben. adelt mich im Glück und Schmerz.

5. Wenn hier der Fromme 9. Ja, du, des Lebens rein dulden muß, der sich der Tugend te Wonne! begleite du mich bis weihet, und wenn der Sünder an's Grab, und leuchte dann beym Genuß des Glücks sich gleich einer Sonne, mir vor in's pflichtlos freuet; so stört dieß Todesthal hinab! mein erster meine Ruhe nicht; ich übe stand­Laut an Gottes Thron, sey Dank haft meine Pflicht: Gott ist einst für dich Religion! der Vergelter.

6. Und wenn mein Aug auf Gräber blickt, wo meine Brüder liegen; dann denk und fühl ich hoch entzückt, daß Grab und Tod nicht siegen; daß über sie der Geist sich hebt, und dort in bessern Welten lebt, wo Tugend nicht mehr weinet.

7. O Glaube, der das Herz erfreut, nichts, nichts soll dich 2. Welch Glück, o Gott! zu mir rauben! Mich lehrt an Gott dir fann sich mein Geist und und Ewigkeit Religion feft glau Herz erheben, zum frohen Glaus ben. Dich, Vater, will ich lebens. ben, daß auch ich, soll ewig, lang für diese Führerin mit Dank, ewig leben; daß ich zu rein'rer im Tode dich noch preisen. Sittlichkeit, zu immer größrer

Seligkeit ohn Ende reifen werde. Mel. Wenn meine Sünd mich sc.

2. W

Mel. Sey Lob und Ehre zc. enn hier in dieser lle bungszeit, mein Herz voll Unruh bebet; und wenn nach reiner Sittlichkeit, mein Geift, oft irrend, strebet; so gibt Reli­gion zur Pflicht dem Herzen Muth, dem Geiste Licht; gibt Trost und Seelenruhe.

3. Die Tugend hofft einst 3. W enn ich mit Eifer fäe

Seligkeit, der Glaube kann nicht denSamen guter That, trügen. Im Kampfe mit der und Neid und Aberglauben vers Sinnlichkeit kann die Vernunft wüften meine Saat: wer unters nun siegen. Ein Blick hin auf die stüßt mich dann mit Kraft, daß Ewigkeit, und, Gott, auf deine ich nicht unterliege, daß nicht Heiligkeit, stärkt sie bey ihrem mein Muth erschlafft? Kampfe.

4. Ja, Vater, meine Beffe­

2. Wenn Feinde mich bestür. nen; wenn bittrer Spott und