Wettergebete.
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hören gegen uns! Das Blißen lässet nach: Uch hilf, Herr Jesu! daß wir immerdar geDenken an Deine letzte Zukunft, welche wird schnell kommen, wie der Blitz. Das Donnern und Blitzen hat uns erschreckt: ach, edler Tröster, heiliger Geist, tröste uns wieder, jetzt und allezeit, daß wir unserm Gott getroft vertrauen, auf seine große Macht feftiglich bauen, und immer zu ihm in den Himmel schauen.
Nun ist das Wetter vorüber und hat sich gewendet: darum soll sich keiner verdrießen lassen, sich mit einem schönen Dankpfalm zu Gott im Himmel zu wenden. Weil wir im Werk erfahren, daß Gott unser in Gnaden gedacht, unsern Wunsch wegen väterlicher Erlöfung erfüllet, sollen wir billig auch seiner mit einer schuldigen Danksagung gedenken: alsdann sind wir recht glaubig, wenn wir das, was wir mit Worten versprochen, im Werk erfüllen. Denn wer seine Augen in kindlichem Vertrauen zu Gott im Himmel erhebt, denselbigen schauet er wiederum väterlich an: wer fleißig Gott, seinem Wohlthäter und Beschüßer, für alles danket, an den gedenket er auch mit Wohlthun und Schuß je länger je mehr. Darum so lasset uns mit unserer Danksagung mit fröhlichem Gemüth vor Gott kommen, weil er uns aus dieser Noth geholfen hat. Ihm gebühret hierüber Ehre, weil er den Donner heißet kommen und wieder aufhören; ihm ge bühret Preis und Würde, weil die Blike nach seinem Befehle sich wieder begeben haben in ihre T
B. Schmolcken's Andachten.


