Druckschrift 
Benjamin Schmolcken's Gott geheiligte Morgen- und Abendandachten in gebundener und ungebundener Rede : mit noch andern trostreichen Gebetne mehr, und sehr vielen erbaulichen Liedern versehen ; in zwei Theilen ; sammt der Lebensbeschreibung des sel. Authoris., vermehrt mit Festandachten und Wettergebeten
Entstehung
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Geistreiche und andächtige

dem Willen Dein, drum wollest Du verschonen, nicht nach den Werken lohnen.

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3. großer Gott von Rath, laß die Barmher­zigkeit ergehen, und halt inn' mit der Gerechtigkeit, der möchten fünf und vierzig seyn, die thäten nach dem Willen Dein, drum wollest Du verschonen, nicht nach den Werken lohnen.

4. O großer Gott von Stärk, schau an das arme Land, und wende von der Straf Dein ausges streckte Hand, der möchten etwa vierzig seyn, die thäten nach dem Willen Dein, drum wollest Du ver­schonen, nicht nach den Werken lohnen.

5. O großer Gott von Kraft, laß doch erwei­chen Dich, weil das elend Gebet so oft erholet sich, der möchten etwa dreißig seyn, die thaten nach dem Willen Dein, drum wollest Du verschonen, nicht nach den Werken lohnen.

6. O großer Gott von Gnad, erhör auch diese Stimm und in Dein hohen Thron das Seufzen tief vernimm, der möchten etwa zwanzig seyn, die thaten nach dem Willen Dein, drum wollest Du verschonen, nicht nach den Werken lohnen.

7. großer Gott von That, schau, wie die arme Erd von Deiner Mildigkeit noch einen Wunsch begehrt, der möchten etwa zehen seyn, die thaten nach dem Willen Dein, drum wollest Du verschonen, nicht nach den Werken lohnen.