Saatzeit,
Mel. 236. Was Gott thut,
das 2c.
552. Preift, Christen,
mit Zufriedenheit, preist Gott, den Herrn der Erndte, daß sich nicht ganz die Fruchtbarkeit von uns'rer Flur entfernte! Noch stets erhält er seine Welt; was nöthig ist zum Leben, will er uns Allen geben.
2. Er ist der Herr, in seiner Hand ist, was die Erde bringet; des Menschen Mühe baut das Land; Gott gibt, daß sie gelinget. Von ihm allein kommt das
Erndtezeit.
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Preis sey dem Herrn! Von Unmuth fern, laß't, ihm zum Wohlgefallen, ein frohes Lied erschallen!
Gedeih'n, und er nur läßt die Saaten blüh'n, reifen und gerathen.
3. Wir sahen, froh in Hoffnung schon, der reichsten Erndt' entgegen, und plöglich ist er uns entfloh'n, der uns gezeigte Segen. Gott nimmt, Gott gibt, was ihm beliebt; sein Rath ist uns verborgen, doch will er uns versorgen.
5. Sein ist die Herr schaft; wie er will, vertheilt er seine Gaben. Ihm halten wir in Demuth still, auch wenn wir wenig haben. Denn was er thut, ist recht und gut; geschieht, daß seine Ehre und unser Wohl sich mehre.
4. Was trauern wir und säumen noch), den Vater zu erheben? Nein, laß't uns, trok dem Mangel, doch ihm Ruhm und Ehre geben!
6. Er ist allmächtig, alle Noth kann er zum Besten lenken. Der gute Vater wird uns Brod, auch bei dem Mangel, schenken; wie hat er sich so väterlich) bisher an uns bewiesen! Auch jetzt sey er gepriesen!
7. Wie manches segens: reiche Jahr hat er uns schon bescheret! Wie gnädig uns noch immerdar, von Jugend auf, genähret! Wer sollte nicht mit Zuversicht auf ihn, den Vater, schauen, und seiner Güte trauen?
8. O, welch ein seliger Gewinn, an dem sich g'nügen lassen, was da ist, und mit heiter'm Sinn', daß feste Zutrau'n fassen, daß,


