Besondere Zeiten.
5. Wir haben nichts zu reichen Erndten auf. für uns allein, auch An: So kröntest du das Jahr. d're wollen leben. Drum soll es stets uns Freude seyn, den Armen auch zu geben. Was wir für Und'rer Wohl gethan, daß sieht einst der Erlöser an, als wär' es ihm geschehen.
4. Und selbst zum Erndten schenktest du uns Kräfte und Gedeih'n. Wir sam melten in Fried und Ruh', Gott, deinen Segen ein.
548
6. O, wohl uns, wenn wir emsig hier der Liebe Saaten streuen; dann wird uns, Vater, einst bei dir ein Erndtetag erfreuen, wo Alle, die hier wohlgethan, des Himmels reichen Lohn empfah'n, und ewig ihn genießen!
Mel. 8. Nun sich der Tag 2.
551. Die ie Felder find nun abgemäh't, die wir voll Aehren sah'n. Du hörtest, Gott, was wir gefleht; nimm unsern Dank jetzt an.
2. Den Samen, den wir ausgestreut, gab deine Va terhand; uns gabst du Kraft zur Emsigkeit, und Fruchtbarkeit dem Land'.
3. Du schafftest, daß der Witt'rung Lauf der Saat ersprießlich war; sie wuchs
5. Auf, Christen, unserm Gott und Herrn sey Lob und Dank gebracht! Er segnet, er beglückt so gern; preist seine Huld und Macht!
6. Ihm dankt der Vö gel munt'res Chor, und preist den Herrn der Welt; froh tönet ihr Gesang em por zu Gott, der sie erhält.
7. Der ist nicht werth, ein Mensch zu seyn, nicht deiner Gaben werth, der dich nicht, ohne Heuchel schein, durch That und Leben ehrt.
8. Mit froher Seele preisen wir, Gott, deine Vatertreu'! Zieh' uns're Herzen ganz zu dir, und steh' uns ferner bei!
9. So lang in uns das Herz noch schlägt, die Aus gen offen steh'n, soll unser Herz, von Dank bewegt, auf deine Güte seh'n.


