Saatzeit, Erndtezeit.
5. Du nähreft uns blos| und hat uns Brod gegeben. aus Erbarmen. Dieß treib' Er, dessen Weisheit, dessen auch uns zum Wohlthun Kraft mit Batergüte wirkt an. Nun sey auch gern ein und schafft, sorgt auch für Trost der Armen, wer ih unser Leben. ren Mangel stillen kann, Herr, der du Aller Vater bist, gib Jedem, was ihm nüßlich ist.
6. Thu' deine milden Segenshände, uns zu er: quicken, ferner auf. Ver: sorg' uns bis an unser Ende, und mach', in unserm Le benslauf, uns dir im Klein sten auch getreu, daß einst uns größ'res Glück erfreu'.
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7. Bewahr' uns den geschenkten Segen; gib, daß uns sein Genuß gedeih', und unser Herz auch seinet wegen dir dankbar und er geben sey. Du, der den Körper nährt und speist, erquick auch ewig unsern Geift!
2. Die Kraft, wodurch) das Saatkorn steigt, wos durch, in bunten Streifen, das Feld sich mahlt, und reis fend bleicht, wer kann die Kraft begreifen? Wo wuns dervoll die Aehre schwillt, und sich für uns mit Nahrung füllt, wirkt da nicht Gottes Athem?
3. Ja, du befruchtetest das Land, du Geber aller Gaben! Es kam aus deis ner Vaterhand, was wir empfangen haben! gabst nicht Einem allein; wer Mensch ist, soll auch Bruder seyn, du, Vater, sorgst für Alle!
Du
nur
4. Auch für den armen franken Mann, der Klei der, Holz und Speisen, Mel. 229. Allein Gott in durch Arbeit, nicht erwers der Höh' 2c. ben kann, für Wittwen und für Waisen, für Jes
550. Eift, Christen, den, welcher seufzt und
eilt, mit Dank den Herrn weint, für jeden Freund, lobpreisend zu erheben! Er für jeden Feind, sorgt sättigt und erfreuet gern, deine Vatergüte.


