Jahreswechsel.
der die Welt regiert und rechten Andacht Kraft, uns hält, auch uns, so lang wir leben, was nöthig ist, wird geben!
heil'gen Schmuck zu leiz hen! Frühe ziehe uns nach) oben, den zu loben, der allmächtig Sonnen lenket, groß und prächtig.
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9. Allweiser, wir ver: ehren dich in allen deinen Wegen, und trauen unveränderlich auf deinen milden Segen. Ja, dein Gebot kann unsrer Noth, so bald nur du willst, weh ren, in Wonne sie verkehren!
10. Wir beten demuths voll dich an, der Alles weise füget, deß Vorsicht niemals irren kann, deß Wohlthun niemals trüget. Froh danken wir, Erhalter dir, und preisen deine Güte mit kindlichem Gemüthe.
Mel. 74. Wie leuchtet uns 2c.
2. O seh't! im hellen Glanze steht die Kirche Christi hoch erhöht; ihr Hoffen ist geschehen. Viel Könige, Propheten viel fah'n harrend auf nach solchem Ziel, und habens nicht gesehen. Selig, selig, wer da siehet, was ent glühet Gottes Strahle; Himmelslicht im finstern
Reformations: Fest. Wo bleibst du, Licht vom
Anbeginn? Ach, Hüter! ist die Nacht bald hin? Ist nah' des Aufgangs Stunde? Singet, bringet Morgenlieder unserm Hüter! Er schläft nimmer, herrlich kam des Aufgangs Schimmer.
Lo
553. Komm', komm', du Licht in Gottespracht, den Tag, den uns der Herr gemacht, mit deinem Glanz' zu weihen. Weck auf, was schläft in dun fler Haft, zünd' an der
Thale.
3. Verdunkelt stand des Herrn Altar, in Menschentrug begraben war das Wort aus Gottes Munde.
4. Zu Auserkornen dringt der Schein, Steh't auf, ihr soll't mein Rüstzeug


