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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche für protestantisch-evangelische Christen
Entstehung
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Saatzeit, Erndtezeit.

2. In Hoffnung streu'n wir Samen aus; doch segnest du nicht Feld und Haus, so ist die Müh' ver: gebens. Nur deine Kraft und Güte schafft uns Un terhalt des Lebens.

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durch dich, ins beffre Les ben dringen.

7. Dort reift, o Herr, nach deinem Rath, auch | selbst von meiner Thränen­saat mir ew'ge Freuden­erndte; o, wohl dann mir, wenn ich dir hier getrost vertrauen lernte!

3. Laß uns're Saat ge segnet seyn; gib Regen, Wind und Sonnenschein, daß Wachsthum und Ge deihen uns spät und früh, nach) Sorg und Müh, einst wiederum erfreuen.

4. Bewahre sie das ganze Jahr, o Gott, vor jeglicher

Mel. 40. Es ist das Heil ic.

deine Huld und Gnade, 548. Es baut, o Gott,

daß uns, die heut' daß Feld erfreut, kein Unfall plötzlich schade.

5. Bei dieser Aussaat feh' ich hier so manch er baulich Bild von mir: denn unter Sturm und Winden erhebt sie sich; so muß auch ich, durch Kreuz, den Himmel finden.

8. Nur mache mich, o Gott, bereit, in Glauben und Gottseligkeit viel gute Frucht zu bringen; so will ich dir dereinst dafür in Ewigkeit lobsingen.

6. Und wie das Saat: forn erst verdirbt, und in der Erde gleichsam stirbt, um neue Frucht zu bringen, so werd' auch ich, erweckt

auf dein Geheiß, der Mens schen Hand die Erde, voll Hoffnung, daß nun auch ihr Fleiß von dir gesegnet werde; auf dein Verspre chen trauen sie: du sollst dein Brod, bei Fleiß und Müh', auf dieser Erde finden.

2. Noch immer traf dieß Wort uns ein; gib ferner deinen Segen! Daß Saat und Pflanzen wohlgedeih'n, gib Sonnenschein und Re­gen; denn ohne deine Se genshand bringt selbst ein