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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche für protestantisch-evangelische Christen
Entstehung
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Besondere Zeiten.

schuf'st zum Paradiese ver: welfte Fluren um.

3. Die glänzendsten Ge- klären deinen Ruhm; du filde, so weit das Auge blickt, sind Zeugen deiner Milde, die jedes Herz entzückt. Schon lacht und winkt den Schnittern der segensvolle Halm; von Kindern, Vätern, Müt tern tönt dir ein Freuden psalm.

7. Der du das Land er­quickest, daß Trift und An­ger grünt, den Sterblichen beglückest, auch wenn er 3 nicht verdient, dich preist der Engel droben mit heis ligem Gesang; auch ich, Herr, will dich loben mein ganzes Leben lang!#

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4. Die Pracht der rei chen Auen strömt Wonn' in uns're Brust; doch mischt auch Furcht und

Herbst.

Grauen sich oft zur Som Mel. 322. Herr Jesu Christ,

mein's 2c.

merlust. Du rufft vom

Wolkensitze den Boten dei­

ner Macht, dem Wetter- 543. Still lächelnd,

sturm', dem Blige; der Mittag wird zur Nacht.

5. Der Donner rollt; es bebet die schwache Krea: tur! Indeß, o Gott, bele bet dein Odem die Natur. Es wälzt sich milder Re: gen vom Sturmgewölke los, und Fruchtbarkeit und Segen erfüllt der Erde Schoos.

wie ein frommer Greis, der sterben will; voll Dank und Preis, daß er dem Herra gehorchte, nah't der Herbst; von Segen trieft sein Pfad.

2. Der früchtenreiche Garten prangt mit vollen Zweigen, und verlangt, von seiner Last befreit zu seyn, um Gottes Menschen zu erfreu'n.

3. Der Sänger in den Lüften schweigt, der hin in ferne Lande fleugt, wo mild're Lüfte ihn umweh'n, und neue Saaten aufer:

6. Die Blume stand in Trauer, nun haucht sie stär­fer' n Duft; der Himmel färbt sich blauer, und reiner wird die Luft. Thal, Hü­gel, Feld und Wiese, ver: steh'n.