Wechsel der Jahreszeiten.
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5. Weit um mich her ist Alles Freude. O, freu' auch), meine Seele, dich, in Gottes schönem Weltgebäude! Wie reichlich segnet er aud) mich! Laß dessen Lob umher er: schallen, der dir so wohl thut, Allen, Allen so wohl thut, der so freundlich ist! Stimm' ein in der Geschö pfe Chöre: dir, Gott, sey Preis, dir Dank und Ehre, der du so mild und gnädig bist!
so gern! Mir sagt das Rauschen seiner Fluthen: Gott ist der Urquell alles Guten! Der Bach sagt lispelnd: lob't den Herrn!
3. Wie beugen sich der Saaten Spitzen; wie schwel len sie von Segen an, daß kaum der Halm die Aehre stützen, die reiche Last kaum tragen kann! Hier sam: meln emsig schon die Bie: nen viel' Erndten, um auch uns zu dienen, von Got: tes schönen Blumen ab; dort spinnt der Seiden: wurm und webet, eh' er
verwandelt wieder lebet, 542. Dich loben deine
sich seine Hüll' und auch sein Grab.
Werke, und Alles dans fet dir! Sen, Gott der Huld und Stärke, gepriesen auch von mir! Es zeigt an allen Enden sich deiner Güte Spur; aus deinen Vaterhänden strömt Segen auf die Flur.
4. Wie hast du, Gott der Güt' und Stärke, so väterlid) an uns gedacht! Wie viel und groß. find deine Werke; wie schön und wunderbar gemacht! Zum vollen, fröhlichen Genusse, empfängt von dei nem Ueberflusse, was le bet, seine Speis, o Gott! Gebirge bringen, Thäler geben, was Allen nöthig ist zum Leben; den Thie: ren Gras, uns Wein und Brod!
2. Wie prangt das Gold der Früchte, des Sommers Feierkleid! Wir seh'n im schönsten Lichte, Herr, deine Herrlichkeit. Dich baten wir um Leben, wer gibt so gern, als du? Du hast es uns gegeben, und Ueberfluß dazu.
Mel. 81. Valet will ich dir 2c.


