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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche für protestantisch-evangelische Christen
Entstehung
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Religion, Bibel. A

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12. Aber, daß mein Flug, nichtung Raub? Der uns nicht wanke, stärke mich, o Gott, dein Wort, und der selige Gedanke: dort ist meine Heimath, dort! Dort ist weder Schmerz, noch Leid, Wonne nur und Herr lichkeit! Dort, o Gott, vor deinem Throne meines Kampfes Preis und Krone.

Mel. 89. Herzlich thut mich verlangen 2c.

das Seyn gegeben, erhält, was er uns gab; schafft aus Verwesung Leben, lockt Keime aus dem Grab.m

4. Nach einem höhern Ziele strebt hier mein Geist schon früh'; doch, ach, so sehr ich ringe, erreich)' ich es doch nie. Wozu der Muth, dies Streben, der Keim voll hoher Kraft? Für diese Spanne Leben? Wie klein,

7. Unsterblichkeit! Ge- wie räthselhaft!

danke, der meinen Geist be lebt, und in der Trübsal Stunden ihn zu den Sternen hebt! Du strahlst mehr, als die Sonne, mir Licht und Wärme zu; mein Glück und meine Wonne, mein höch­ster Stolz bist du!

2. Ich sterbe nicht auf ewig, sonst wäre Leben Qual. Ich komme, nach dem Tode, zu Freuden ohne Zahl. Es stammt vom Herrn des Lebens dies süße Vorgefühl. Er gab mir's nicht vergebens; ich seh' mein höh'ras Ziel.

5. Der Geist des Men­schen strebet nach Wahrheit und nach Licht; doch, ach, er strebt vergebens, hier findet er sie nicht. O, dieser Durst nach Wahrheit wird dort, nur dort gestillt, wo einst, in größ'rer Klarheit, der Born der Wahrheit quillt.

6. Hier weinet oft die Tugend, verkannt, verfolgt, geschmäht, indeß des Lasters Sklave sich stolz im Glücke bläht. Dort über Sternen thronet, er, der Gericht einst hält. Die Tugend wird be­lohnet, in einer bessern Welt.

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3. Vernichtet wird auf 7. Deß freu't sich meine Erden auch nicht der kleinste Staub. Thor! und des Men schen Seele wär' der Ver­

Seele, die vor Erwartung glüh't. Hoch tonet noch am Grabe der Sieger Jubellied.