10
Bestimmung des Menschen,
Ich weiß, an wen ich glau| hin; die Frühlingssonne läbe, weiß, was mir Gott verheißt: der Leib nur wird zu Staube, unsterblich ist mein Geist.
chelt, und Wald und Fluren blüh'n. O Bild vom bessern Leben! Du Flur im Frühlingskleid! Mein Haupt werd' ich erheben im Lenz der Ewigkeit.
8. So sterben Wald und Fluren im Winterschlaf da:
8.
$
Mel. Nun sich der Tag geendet hat ic.
Heil dem, der dich, Re- li- gi- on, durch Wort
R
# podre
und That bekennt! Denn ihm gewährst du Se:
ligkeit, die keine Sprache nennt.
2. Doch dem nur, der von Herzen dich bekennt, dem Frömmigkeit, dem wahre Tugend heilig ist, der ihr sein Leben weiht;
3. Der nicht nach leerem Schatten greift, vom Glauben nicht blos spricht; nein, auch des Glaubens Früchte bringt, das Gute thut aus Pflicht. de
4. Den, göttliche Reli gion, führst du mit Mutter hand durchs Pilgerleben hin, und bringst ihn einst ins Vaterland
ora
5. Schon hier wird jede Freude ihm verschönert, je des Glück erhöht; denn inn': re Seelenruh' erheitert ſei nen Blick.
6. Und trübt sein Himmel sich, verbirgt die Sonne sich, so hellt ein Strahl von Gottes Licht ihm auf die schön're beß're Welt.
7. Mit Muth geſtählet, wird er selbst dem Tod' entgegen seh'n; er weiß: durch Gräber werden wir zum höhern Leben geh'n.
8. Gott, laß uns die


