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Mirakel-Buch, worin hundert und etliche achtzig Wunder erzählt werden, die in der Wallfahrtskapelle zu Kientzheim im Elsaß ehemals geschehen sind ; nebst einer kurzen Geschichte von Kientzheim und der dortigen Liebfrauen-Wallfahrt / durch P. Bernardin Buchinger, weiland Abt zu Lützel und Maulbronn
Entstehung
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zu Kientheim.

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Tagen genas es gänzlich. Es hat auch am Auge fast keine Spur des Uebels mehr.

125.

Lin von einem Pferde todtgeschlagenes Kind bekommt das Leben wieder.

Clara Vogt von Gunterstein bei Freiburg sagt, sie habe ein Kind, Namens Hans, welches von ei= nem Pferde so hart getreten wurde, daß sie es für todt in ihren Schooß nahm und wohl eine halbe Stunde ohne Lebenszeichen darin hielt; da verhieß sie es hierher zu unserer lieben Frau; auf die Stunde bewegte sich das Kind und bekam das Leben wieder.

126.

Lin ertrunkenes Kind wird lebendig..

Andreas von Kalbrunn, zu Sulk wohnhaft, sagte, er habe ein Kind, welches in eine Bütte mit Waffer gefallen und eine halbe Stunde todt gelegen; da has ben sie die Mutter Gottes allhier zu Kientheim an­gerufen; auf die Stunde regte es seine Zunge und man sah das Leben wieder in ihm. Sie brachten das Kind hierher zu unserer lieben Frau.

127.

Lin gebrochener Mensch wird gesund.

Christoph, der Trompeter von Schlettstadt, be­theuerte eidlich, er sey mit einem Bruche behaftet gewesen, und durch die Fürbitte der Mutter Gottes zu Kientheim davon befreit worden.