Wesen und Eigenschaften.
fie und strafest mich zu meiner Beßrung väterlich.
11
5. Dann wird das Stegel seines Buchs vor aller Welt gebrochen, das Urtheil des verdienten Fluchs Gedanken selbst gesprochen. Wo ist die Nacht, die sie verhehlt? Der Richter hatte sie gezählt; nicht Eis
5. Du hörest meinen Seufzern zu, schaffst, daß mir Hülf erscheine; mit Vaterliebe zählest du die Thränen, die ich weine; du siehst und wägest meinen Schmerz, erfüllst mit deiner ist vergessen. nem Trost mein Herz.
6. Seid heilig, seid von Gott nur 6. D drück', Allgegenwärtiger, voul, Gedanken meiner Seele, daß, dieß tief in meine Seele, daß, wo ich wenn gerichtet werden soll, nicht bin, nur dich, o Herr, mein Herz Einer dann mich quäle, seid heilig, zur Zuflucht wähle, daß ich dein und dann fürchtet nichts! Gott wird heilig Auge scheu, dich zu verehren am Tage des Gerichts wie Thaten eifrig ſei. euch belohnen.
7. Laß überall gewissenhaft nach deinem Wort mich handeln und stärke mich dann auch mit Kraft, vor dir getroft zu wandeln. Du bist um mich, Herr, o verleih, daß dieß mir Trost und Warnung sei.
Allmacht Gottes.
21.66
Mel. Es ist gewißlich an der Beit 2c.
Umsonst, umsonst verhüllst du dich, mein Herz, in Finsternisse. Was kann ich Gott verbergen, ich? welch Thun, das er nicht wisse? Sei, kannst du, dunkler als das Grab, das Auge Gottes schaut hinab, und kennt auch deine Tiefen.
2. Wo ist die Nacht der Einsam keit, die mich vor ihm verhehle? Er sieht euch schon eh ihr noch seid, Ges danken meiner Seele, eh ich euch felbst empfinden kann, von eurer ersten Bildung an bis ihr vollendet werdet.d
3216
3. Er kennet, er durchschauet euch. wenn ihr euch mir entziehet, bes merkt euch, wenn ihr Strahlen gleich schnell auffahrt, schnell entz fliehet. Vergebens wünsch' ich: sterbt, vergeht! vergebens! Aufge: zeichnet steht ihr Au' in seinem Buche.
22.61
Mel. Wir Christenleut se.
Gott, grenzenlos, undenkbar
groß, der Urquell aller Kraft ist deine Stärke. Schon sehn wir hier se viel von ihr; doch sehn wir kaum den Anfang ihrer Werke.
2. Durchflög' ich gleich dein weiz tes Reich und sähe deine leßte Sonne glänzen; so säh ich dort doch nicht den Ort, wo du nicht wärst, nicht deiner Allmacht Grenzen.
3. Was du erschufst, was du jest rufft und rufen wirst, wer kann das Alles zählen? Doch wolltest du noch mehr dazu erschaffen, würd' es dir an Kraft nicht fehlen.
4. So lange fließt ihr Quell, und ist doch nicht erschöpft, und wird es auch nie werden. Sprich nur ein Wort, so fließt er fort in neuen Himmeln und auf neuen Erden.
5. Doch deine Kraft, o Gott, ers schafft nur, was du willst; denn du bist gut und weise. Das lehre mich, damit ich dich für Alles, was du thust, mit Ehrfurcht preise.
4. Der Herr gedenket ihrer noch wenn sie auch mir verschwinden. in
23. 44
Sie bleiben. Und ich träume doch, sie wären keine Sünden? Sie alle müssen
mel. Mir nach, spricht Christus sc.
ſcheint und im Gericht der Herzen Herr, deine Ullmacht reicht so weit
Rath entdecket.
als felbst dein Wollen reichet. Nichts


