XII
Preis Preis
Preis Preis,
Quell
Ruh
Sanf Schaffe
Schab Schicke Schme Schön Schon Schon
Schüße
Schwi Sehn Sehr Gelig Gelig
Selig
Seid Sei hi Sei in Sei L Sei, Sei 31 Sichre Singt Sint' Go be So fli
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Sollte
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Gott, dessen Dasein,
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ist, das deiner Herzlichkeit und deinen Thaten gleichet. Was ist zu groß, was ist zu schwer, das dir zu thun nicht möglich wär'?
2. Du sprichst, und auf dein mäch tigs Wort fällt Aues dir zu Füßen; du führest deinen Rathschluß fort bei allen Hindernissen. Wenn du gebeutst, so steht auch da, was noch zuvor kein Auge sah.
3. Du hast dein großes Schöpfungswert allmächtig ausgeführet. Es bleibet stets dein Augenmerk und wird durch dich regieret. Noch immerfort besteht die Welt, weil deine Allmacht sie erhält.
4. Die Größe deiner Thaten zeigt, daß, Schöpfer, dein Vermös gen weit über alle Kräfte steigt, die die Natur bewegen. Du bleibst ihr Herr, in deiner Hand bleibt Aules, was durch dich entstand.
5. Was für ein Wunder deiner Macht wird unser Aug' einst sehen, wenn nach der langen Grabesnacht die Todten auferstehen, wenn du von unserm Staub den Rest zu neuen Körpern werden läßt.
6. Umächtiger, erstaunt fall' ich vor dir anbetend nieder. Mein blöder Geist verlieret sich und lallt nur schwache Lieder, bewundert dich und deine Kraft, die Todten neues Leben schafft.
7. D schenke mir die Zuversicht, die deiner Macht vertrauet, der Macht, die Hülf und Trost verspricht, wenn man auf dich nur bauet, auf dich und deiner Aumacht Kraft, die alles kann und alles schafft.
Weisheit Gottes.
24.44
Mel. Wer nur den lieben Gott se.
Schöpfer, jedes deiner Werke macht deiner Größe Ruhm bez tannt, verkündigt deine Macht und Stärke, verkündigt Weisheit und Verstand. Wie herrlich ordnet
deine Wahl der Wesen unermesine Zahl.
2. Dein kleinstes Werk ist, wie das größte, voll Ordnung, Herrlichkeit und Pracht, ist, denn du wählest nur das Beste, ein Spiegel deiner weisen Macht. Wie mannichfaltig und wie gut ist das, was deine Weis= heit thut.
3. Was du nach ihrem Rath ers schufest, regierst du auch nach ihrem Rath; was kommen soll, kommt, wenn du's rufest, wie es dein Schluß geordnet hat. Wem Weisheit und Verstand gebricht, versagst du's, wenn er bittet, nicht.
4. Oft ist uns, Herr, dein Weg verborgen; dein Rath ist dennoch wunderbar, der Ausgang deiner weisen Sorgen erhellt, was unbes greiflich war. Was du beschließest, das besteht; was dir entgegenstrebt, vergeht.
5. Der Mensch hat seinen freien Willen; und dennoch muß, wie frei er wählt, er immer deinen Rath erfüllen, der seines Bieles nie vers fehlt. 3u Schanden machst du Tück und List, und lehrst, daß du nur weise bist.
6. Weisheit Gottes, meine Seele kennt ohne dich, was gut ist, nicht. Damit sie stets das Beste wähle, gewähre du ihr selbst dein Licht. Deckst du, was täuschen kann, mir auf, so wandt' ich sicher meinen Lauf.
7. Noch immer, Vater meines Lebens, hat deine Hand mich gut ge= führt. Wohl mir, ich lebe nicht vergebens, wenn deine Weisheit mich regiert. Sie führt gewiß durch Welt und Zeit mich hin zu deiner Herrlichkeit.
25.
Mel. Gott des Himmels und der
Unerforschlich sei mir immer meis nes Gottes Weg und Rath, und die Nacht sei ohne Schimmer, die mich hier umschattet haf; doch ist alles, was er thut, wies auch scheine, weif und gut.


