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Dresdner Gesangbuch, auf höchsten Befehl herausgegeben : mit königl. Sächs. allergnädigstem Privilegio
Entstehung
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XII

Preis Preis

Preis Preis,

Quell

Ruh

Sanft Schaffe

Schaß Schicke

Schme

Schön Schon

Schon Schüße Schwin Sehn

Sehr

Selig

Gelig

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Gott, dessen Dasein,

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der Ohr und Kuge schuf, würdest meine Thorheit sehen. Alles führst du im Gerichte aus der Finsterniß zum Lichte.

6. Ueberall vertrau' ich dir. Daß ich, was mir nüßt, empfahe, hoff' ich; denn du bleibest mir stets mit deiner Güte nahe. Du erscheinst; und meine Leiden fliehen, oder wer­den Freuden.

7. Ueberall umgiebst du mich, der du mächtig mich beschüßest und, wo niemand hilft, seh' ich, daß du, Herr, mich unterstüßest, daß ich kämpfen kann und ringen und zu deinem Himmel dringen.

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Mel. O Gott, du frommer Gott ze.

Herr, du erforschest mich, dir bin ich unverborgen; du kennst mein ganzes Thun und alle meine Sor= gen. Was meine Seele denkt, war dir bereits bekannt, eh der Ge= danke noch in meiner Seel' entstand.

3. Wohin, wohin soll ich vor dei­nem Geiste fliehen? Wie könnt' ich jemals wohl mich deinem Aug' ent­ziehen? Führ' ich gen Himmel auf, so bist du, Höchster, da; führ' ich zur Tief hinab, auch hier bist du mir nah.

6. Du warst schon über mir in meiner Mutter Leibe; du bildetest mein Herz, Gott, deß ich bin und bleibe. Ich danke dir, daß du mich wunderbar gemacht, und meiner, eh ich war, schon väterlich gedacht.

2. Nie spricht mein Mund ein Wort, das du, o Herr, nicht wisseft. Du schaffest, was ich thu; du orde nest, du beschließeft, was mir bes gegnen soll. Erstaunt seh' ich auf

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Mel. Mir nach, spricht Christus se.

dich. Wie groß ist dein Verstand, Nie bist du, Höchster, von uns

wie wunderbar für mich!

Enden.

4. Nähm' ich auch, schnell zu fliehn, die Fittige vom Morgen; selbst an dem fernsten Meer blieb ich dir nicht verborgen. Auch da umschlösse mich doch deine Aumachts= hand; denn du bist überall, und dein ist jedes Land.

5. Wollt' ich in Finsterniß mich deinem Aug' entziehen, so sucht' ich doch umsonst, auch da dir zu ent= fliehen. Die dickste Finsterniß ist vor dir helles Licht; die Nacht glänzt wie der Tag vor deinem An­gesicht.

7. Du kanntest mein Gebein, eh ich ans Licht gekommen, da ich im Dunkeln erst die Bildung angenom­men; dein Auge sah mich schon, eh ich bereitet war, und meiner Tage Laufwar dir schon offenbar.

8. Was für Erkenntnisse, für köstliche Gedanken! Unzählbar sind sie mir, denn sie sind ohne Schran­ken. Mit Ehrfurcht will ich stets auf dich, mein Schöpfer, sehn, dir folgen, und dein Lob, so gut ich kann, erhöhn.

9. Erforsche mich, mein Gott, und wie ob ich

der wirklich bin, der ich zu sein mir scheine. Sich, ob mein Fuß viel­leicht sich einem Irrweg naht, und halte mich zurück auf ebnem, sicherm Pfad.

fern, du wirfst an allen Wo ich nur bin, Herr aller Herrn, bin ich in deinen Händen. Durch dich nur leb' und athme ich; du leis test, du beschüßest mich.

2. Was je mein Herz empfunden hat, was ich verwerf und wähle, der erste Trieb zu jeder That, der stille Wunsch der Seele, der dun­kelste Gedank' in mir, Gott, Alles liegt enthüllt vor dir.

3. Wenn ich in stiller Einsamkeit mein Herz zu dir erhebe und, über deine Huld erfreut, nach deinem Willen lebe: so siehst du es, und stehst mir bei, daß ich dir immer treuer sei.

4. Du merkst es, wenn des Her­gens Rath verkehrte Wege wählet. Und bleibt auch eine böse That vor aller Welt verhehlet: so weißt du