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Dresdner Gesangbuch, auf höchsten Befehl herausgegeben : mit königl. Sächs. allergnädigstem Privilegio
Entstehung
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XII

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Preis

Preis,

Quell

Ruh

Sanft Schaffe Schab Schicke Schmer Schön Schon

Schon Schüße Schwin

Sehn

Sehr

Celig

Gelig i

Selig Seid

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Sei in

Sei Le Sei, Sei zu

Sichre

Singt

Sint' So be So fli

So ge So gi So he Co he So I Sollte Sollt

Sollt Sollt Go ti So m So n Stärl Stärl

Gott, dessen Dasein,

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7. Mein ganzes Leben weih' ich bir, du Gott, auf den ich traue, bis ich dich einst, noch mehr als hier, in deiner Größe schaue.

Ewigkeit und Unveränder­lichkeit Gottes.

14. 64

Mel. Sei Lob und Ehr dem ic.

Erhaben über Welt und Zeit, lebst du, Gott, ohne Schranken, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Wie staunt bei dem Gedanken mein ganzer Geist! Er sinnt ihm nach, er sinnt und forscht, und ist zu schwach, dein ewges Sein zu fassen.

2. Noch ward von keiner Sonne Licht durch deine Welt verbreitet; die Himmel jauchzten dir noch nicht, durch deine Macht bereitet; noch war das Trockne nicht; kein Meer strömt an der Berge Gründen her: du aber warst schon ewig.

3. Nicht eine Stund' ist es vor dir, vom Anfang bis zum Ende. Nur Augenblicke leben wir, die Werke deiner Hände. Nie neh­men deine Jahre zu; in alle Ewig= keit wirst du derselbe sein und bleiben.

4. Ja, du bist ewig, stirbest nie, bleibst immer meiner Seele der starke Fels, den ich für sie zur sichern Zuflucht wähle. Denn deine Gnad und Wahrheit ist so ewig

als du selber bist. Heil mir, daß

ich dir traue!

5. Mein Leib ist sterblich, nicht mein Geist; den will ich dir ver­trauen; dein Wort, das Wahrheit ist, verheißt, er soll dein Antlig schauen. Auch ruht mein Leib nur turze Zeit; am Erntetag der Ewig­keit wirst du ihn auferwecken.

6. D wohl mir, wenn ich nun schon hier nach ewgen Gütern stres be, und dir, o Ewiger, nur dir zum Wohlgefallen lebe! Dann hab' ich auch an deinem Heil mit allen Frommen ewig Theil und jauchze dir auf immer.

7. lehre mich, hier in der Zeit, die du mir noch wirst schenken, der seligen Unsterblichkeit mit allem Ernst gedenken. Sie sei mein Trost, mein höchstes Gut; sie stärke mich mit Kraft und Muth, gerecht vor dir zu leben.

15.

Mel. Gott sei Dank in aller e.

Ewiger, wie selig ist, wer an dich glaubt! Denn du bist groß und

gut, unwandelbar, unsre Zuflucht immerdar.

2. Wenn ich auf zum Himmel schau, welch ein wundervoller Bau! Doch besteht er nur durch dich und verändert täglich sich.

3. Du nur bleibest, wie du bift. was durch dich geschaffen ist, stand in deiner Wahl allein; aber du, du mußtest sein.

4. Niemals wirst du ganz ers kannt. Wo ist irgend ein Verstand, der zu deinem Licht sich nahn, deine Jahre zählen kann?

5. Unsre Zeit, der kurze Traum, flieht dahin; wir merkens kaum. Du allein, du Herr der Zeit, haft und giebst Unsterblichkeit.

6. Wem die Weltlust wohlge= fällt, weh ihm! Es vergeht die Welt. Aber wer sich deiner freut, bleibt, wie du, in Ewigkeit.

16. 1

Mel. Ich weiß, mein Gott, daß se.

Gott, wie du bist, so warst du

schon, noch ehe du von deinem Thron Geschöpfe, die nicht waren, beriefft, zu sein und deine Macht und Güte zu erfahren.

2. Du wirst auch bleiben, was du bist, wenn dieser Erdkreis nicht mehr ist, in jenen Ewigkeiten, wo du uns frönst, uns, die wir hier um deinen Himmel streiten.

3. Du nur bist unveränderlich, auch wird, Gott, deine Wahrheit sich unwandelbar erhalten, wenn Welten einst, die du erschufft, wie ein Gewand veralten.