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Dresdner Gesangbuch auf höchsten Befehl herausgegeben : mit Königl. Sächs. allergnädigstem Privilegio
Entstehung
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Wesen und Eigenschaften.

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feligen Unsterblichkeit mit allem Geschöpfe, die nicht waren, bericfft, Ernst gedenken. Sie sei mein Troft, mein höchstes Gut; sie stärke mich mit Kraft und Muth, gerecht vor dir zu leben.

zu sein und deine Macht und Güte zu erfahren.

15.

Mel. Gott sei Dank in aller 2.

Ewiger, wie selig ist, wer an dich glaubt! Denn du bist groß und gut, unwandelbar, unsre Zuflucht im­merdar.

2. Wenn ich auf zum Himmel schau, welch ein wundervoller Bau! Doch besteht er nur durch dich und verändert täglich sich.

3. Du nur bleibest, wie du bist. Was durch dich geschaffen ist, stand in deiner Wahl allein; aber du, du mußtest sein.

4. Niemals wirst du ganz er­kannt. Wo ist irgend ein Verstand, der zu deinem Licht sich nahn, deine Jahre zählen kann?

5. Unsre Zeit, der kurze Traum, flieht dahin; wir merkens kaum. Du allein, du Herr der Zeit, haft und giebst Unsterblichkeit.

6. Wem die Weltluft wohlge­fällt, weh ihm! Es vergeht die Welt. Aber wer sich deiner freut, bleibt, wie du, in Ewigkeit.

2. Du wirst auch bleiben, was du bist, wenn dieser Erdkreis nicht mehr ist, in jenen Ewigkeiten, wo du uns kronst, uns, die wir hier um deinen Himmel streiten.

3. Du nur bist unveränderlich; auch) wird, Gott, deine Wahrheit sich unwandelbar erhalten, wenn Welten einst, die du erschufft, wie

ein Gewand veralten.

4. Ob Felsen weichen, Berg' ins Thal sich stürzen, daß durch ihren Fall die Erde weit erzittert, bleibt

doch, o Gott, dein Bund mit mir

stets fest und unerschüttert.

5. Was zaget denn mein Herz in mir? Was klag ich ångstlich, daß ich hier kein dauernd Gut genieße, und daß voll Müh und Unbestand dieß Leben mir verfließe?

6. Was klag ich? Wer dein Wort noch hat, weiß, daß Gott seine Miss sethat, wenn er nur glaubt, vere gebe, daß sicher ihm sein Erbtheit sei, daß er auch ewig lebe.

7. Was klag ich? Liebest du mich doch mit aller deiner Liebe noch, und willst mich ewig lieben; haft selber meinen Namen dir in deine Hand geschrieben.

16.

8. Dein bin ich, Gott, und du bist mein, und wirst es ewig, ewig sein; von dir kann nichts mich schei­den. Die Welt vergeht mit ihrer

Mel. Ich weiß, mein Gott, daß 2c.

Gott, wie du bist, so warst du Lust; nicht du und deine Freuden. schon, noch ehe du von deinem Thron

Allent