Druckschrift 
Dresdner Gesangbuch auf höchsten Befehl herausgegeben : mit Königl. Sächs. allergnädigstem Privilegio
Entstehung
Einzelbild herunterladen

XI

Lo

Lo

Lo

Lo

Lo

m

M

m

Mm

On

M

In

m

M

m

m

m

M

m

m

m

m

m

m

m

m

M

m

m

m

m

m

Gott, dessen Daſein,

2

schuf! Welch eine theure, süße Pflicht, die uns so reichen Lohn ver­spricht!

6. Ja, Pflicht ists, daß ihr sein gedenkt, ihr, denen er Verstand ge­schenkt. Die Ehre des Verstandes ist, daß ihr den Ewgen kennt und wist.

7. Pflicht ist es, daß ihr ihn be­fingt, die ihr von ihm ein Herz ein pfingt, das sich) zu Gott mit In brunft nahn, und seine Größe füh­

ten kuun.

8. Auch euer Mund, so oft er spricht, erinnert euch an diese Pflicht. Die Sprache dankt ihr ihm allein; und wolltet nicht voll Rühmens sein?

9. Wer ist wohlthätiger, als er? Denn welche Gabe sollt uns der nicht schenken, der so sehr uns liebt, daß er auch seinen Sohn uns giebt?

10. Was gebet ihr ihm nun das für? Ist nicht ein Herz voll Dank­begier, das ganz in seiner Liebe brennt, das Einzge, was ihr geben

könnt?

11. So preist denn, Christen, preift den Herrn, wer preist nicht milde Geber gern? Gedenkt, wie viel er uns gewährt, wer ist, wie er, des Dankes werth?

3.

Mel. Wachet auf, ruft uns 2c.

Bringe deinem Gott, dem Größ­ten, dem Weiseften, dem Allerbesten, mit Freuden, Seele, Preis und Dank. Seine Majestät und Gnade,

womit er auf des Lebens Pfade dich führt, sei täglich dein Gesang. So forderts der Beruf, dazu sein Arm dich schuf. Seiner Aufsicht sollst du dich freun, ihm gunz dich weihn, und Herold seines Ruhmes sein.

2. Was im Himmel und auf Er den nur je sein Almachtswort hies werden, verkündigt seine errlich teit. Ihm, ihm jauchzen Engel chore; und du, du wäreft ihm zur Ehre nicht auch zu seinem Preis be reit? Auch dir gab seine Hand Em pfindung und Verstand, zu erken nen, wie groß er ist, er, dess du bist, der huldvoll deiner nie vergißt g

3. Schätze diese deine Würde, un de acht es nie für eine Bürde, lobsind gend Gottes dich zu freun. Selig keit ists, ihn zu loben. Wie wirs der Geist dadurch erhoben. Unb welch ein Glück kann größer sein Sm voraus schmeckt er schon de Frommen künftgen Lohn, Himmelske freuden. Erheitert sieht sich seit Gemüth, und Kummer, der ih nagte, flieht.

30

4. 3mmer inniger und fefte wird er mit dir, du Allerbester durch deines Namens Preis vereint fühlt sich immer mehr getrieben aus allen Kräften dich zu lieben, als seinen Vater, seinen Freunde Wie wächst ihm da ber Mutha

von dir, du höchstes Gut, fro zu hoffen, was für die Zeit unic Ewigkeit ihm nügt und sichern Trie verleiht.

er

5. Soll