Erster
Glaubenslehren.
1. Von Gott überhaupt, dessen Dasein, Wesen und
Eigenschaften.
O juk dan bi mi Spa prodhaben, wat st ohn nod Met. Ich dank dir schon durch it.
Anbetung sei dir, Herrlichster, furchtsvoll erhöhen.
8. Kein Tag von unsrer Lebenszeit soll, Höchster, uns vergehen, an idem wir deine Herrlichkeit nicht chr
Gott, Schöpfer aller Dinge, wer ist bir gleich, wer würdiger, daß man ihm Ehre bringe?.de
2. In dir vereinigt alles fich, was wir vollkommen nennen. Preis dir, Heil uns, Herr, daß wir dich als unsern Vater kennen!
3. Nun dürfen wir, wir Schwas che, nicht vor deiner Größe beben; zu dir kann sich mit Zuversicht froh unser Herz erheben.
4. Du, dessen Macht unendlich ist, bist auch der Gott der Liebe; und ewig, wie du selber bist, sind deines Wohlthuns Triebe.
Theil
5. Wer dir nur folgt, den führest bu auf sichern, graden Wegen, hier einer wahren Geistesruh, dort volz tem Heil entgegen.
6. Ja, nicht bloß zur Zufriedens heit auf kurzem Pilgerpfade, zu Freuden einer Ewigkeit erschuf uns deine Gnade.
7. Wie sollen wir denn deinen Ruhm nicht wonnevoll erheben und als dein Volk und Eigenthum nicht dir zur Ehre leben?
9. Mit Unterwerfung, Lieb' und Dank soll unser Herz dich ehren, und einst soll unfern Lobgefang der ganze Himmel hören.
2.
Mel. Vot deinen Thron tret ich xc.
Auf, Christen, preist mit mir den Herrn; wer preist, was herrlich ist, nicht gern? Er, welchen Erd und Himmel ehrt, ist eures höchsten Los bes werth.
3. Ja eure Luft sei, ihn erhöh'n! Golch Lob ist heilsam, lieblich, schön, schärft den Verstand, erhebt das Herz, macht himmlisch froh und stillt den Schmerz.
4. Wie wird der Geist dadurch ents zückt, hinauf gen Himmel hingerückt, mit seinem hocherhabnen Freund, mit Gott, stets inniger vereint.
5. O welch ein herrlicher Be eruf, zu dem Gott selbst die Engel schuf!
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Ruhm, Unendlichkeit sein Eigene 2. Lobt ihn; sein ganzer Nam' ist thum. Dieß grenzenlose Meer von Bicht durchschauet selbst der Engel nicht.


