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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Erster Theil.

Von der Vorsehung Gottes.

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die Cedern Libanons, Herr, steigen empor, gepflanzt durch deine Zucht.

wölbst mit dichten Wasserseen die gen die Bdume uns so manche Frucht, glanzesvolle Wohnung aus. Du fährst auf Wolken, deinem Wagen, nah'st dich in Wettern fürchterlich, dein Wagen donnert; willig tragen die Fittige des Sturmes dich!

3. Die Engel fliegen, gleich den Winden, vor dir voran, Herr 3e: baoth: wie Flammen, die sich schnell entzünden, sind deiner Allmacht Die­ner, Gott. Du haft der Erde Grund bereitet, sie steht und wanket nimmer­mehr. Einst war sie mit der Zief' um­kleidet, und über Berge floß ein Meer.

9. Die Vögel bau'n in ihre Wipfel, die Störch' in Tannen sich ihr Nest. Die Gemse liebt der Berge Gipfel, die sich auf steile Höh'n verläßt. In Klüften, in der Felsen Höhlen vers bergen die Kaninchen sich. Die Zeit zu ordnen, sie zu zählen, theilt sie der Mond, o Gott, durch dich!

4. Du schalt'st die Wasser, und sie flohen vor deinem Schelten schnell vorbei. Sie hörten deinen Donner brohen, enteilten, und das Land ward frei. Der Berge Gipfel, Herr, er schienen, erhoben durch dein mächtig Wort; die Thaler sanken unter ihnen an den für sie bestimmten Ort.

10. Die Sonn' eilt, ohne zu ers matten, zum Abzug, ihn versäumt sie nie; dann herrscht die Nacht, und finstre Schatten umzieh'n die Erde, decken sie. Dann geht das Wild aus seinen Wäldern, was in den Wüsten wohnet, wacht, und suchet auf bethauten Feldern sich seine Nah rung in der Nacht.

5. Du hast dem Meer ein Ziel gestecket, das es nicht überschreiten kann; die Erde wird nicht mehr bedecket es findet nie der Rückkehr Bahn. Von dir wird aus der Berge Höhlen mit Quellen jedes Thal er­füllt: da trinkt, wenn Hig' und Durst fie quälen, der Felder Volk, des Waldes Wild.

11. Der jungen Löwen laut Ges brülle begehret seinen Raub von dir; du nährst sie, Gott, aus deiner Fülle, und sättigst jedes wilde Thier. Doch melden kaum die hell'ren Lüfte des neuen Tages Ankunft an, so fliehen sie in ihre Klüfte, die nie der Sons nen Strahlen sah'n.

12. Der Mensch erwacht: mit neuen Kräften geht er zur Arbeit, baut das Feld, wirkt bis zum Abend in Geschäften, zu denen ihn dein Ruf bestimmt. Wie zahllos, Gott, sind deine Werke! die Welt ist deiner Güte voll, du giebst sie, daß man deine Stärke und Huld und Weisheit preis sen soll.

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6. Und an der Bäche Ufer steigen viel schattenvolle Baum' empor; zu­frieden wohnt auf ihren Zweigen und singt voll Luft der Vögel Cher. Aus deinen Höhen wird mit Thaue und Regen jeder Berg erquickt. Dann grünen fröhlich Feld und Aue, mit deinen Früchten, Sott, geschmückt.

7. Du nährst mit Gras der Thiere Heerden, wie schön bekleidet es das Land! es wachsen Kräuter, und es werden die Saaten reif durch deine Hand. Brod giebst du für des Men schen Leben, und unsre Herzen zu erfreu'n, schenkst du aus traubenvollen Reben mit milder Hand uns, Herr,

den Wein.

8. Wie heiter glänzt von deinem Dele des Menschen frohes Angesicht! Du machst, daß uns das Brod nie fehle, wen fåttiget, wen stårkt es nicht? Von deinem Saft ernähret zeu­

13. Wie wimmelt's in den weiten Meeren von Thieren, die du, Herr, nur zählst, von größern und von kleis nern Heeren, die du ernährest und beseelst. Die Schiffe finden sichre Bah­nen, du führest sie bewahret hin, hin auf den wilden Oceanen, dein Levia­than spielt darin.

14. Herr, alles wartet auf der Erde, im Meer und in der Luft auf dich, daß es von dir gesättigt werde! du segnest: sie erquicken sich. Du giebst: sie sammeln. Deine Hände eröffnest du: sie werden satt. Wie schrecket sie ihr nahes Ende, wenn sich dein Blick verborgen hat?

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