Nachtrag.
3. Wie thörigt ift es doch, blos andern Menschen glauben! Das heißt fich selbst den Grund zur ew'gen Ruhe rauben. Wer treulich hier dein Wort zu seiner Richtschnur macht, dem gibt es Licht und Troft auch in der Todesnacht.
4. Mein Gott, bewahre mich vor aller falschen Lehre, und hilf, daß ich dein Wort mit festem Glauben ehre! Verleih mir deinen Geift, der Luft und Kräfte gibt, daß man die Wahrheit fucht, präft, glaubt, bewährt und übt!
Mel. Auf, Christenmensch 708 Herr err, du bist meine 3uversicht! Du lebst; auch ich werd' leben! Du wirst mir, was dein Wort ver spricht, Unsterblichkeit, einst geben. Dein Jünger kommt richt ins Gericht! Dies stärket meine Zuversicht! 2. Hier geh ich oftmals weinend bin, den Saamen
auszuftreuen:
dort
der herrlichste Gewinn der Nernie mich erfreuen. Ich leide, doch verzag ich nicht denn du bist meine Zuverficht! 3. Hier trag ich deine fanfte Caft. Wie groß ist meine Würde! Jedoch die Welt, die fie nicht fast,
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nennt's fälschlich schwere Bürde. Einst trifft den Sünder dein Gericht, und dann siegt meine Zuversicht!
4. Sink immer hin, mein Leib, in Staub! Gott wird dich neu beleben. Hier werd ich nur des Todes Raub; dort werd ich ewig leben. Wie stark ist dieses Trofts Gewicht! Wie sicher meine Zuversicht!
5. Herr, diesen Segen dank ich dir. Mich aus der Gruft zu heben, gingst du aus deinem Grab herfür. Du lebst und ich soll leben. Ich glaub' es dir und zweifle nicht: dein Wort ist meine Zuversicht!
6. In diesem Glauben stärke mich! Laß mich den Troft empfinden, den großen Troft, daß ich durch dich den Tod soll überwinden. Grab und Verwesung schreckt mich nicht: benn du bleibst meine Zuversicht! Mel. Der unsre Menschbeit
709 Erböhter Jefu! Gottes Sohn! der du schon längst der Hims mel Thron als Herrscher eingenommen, du wirft dereinft zu rechter Zeit, in gros Ber Kraft und Herrlichkeit, vom Himmel wieder kommen. Gib, daß dann froß und mit Vertraun dich, Herr, auch meine Augen aun!
2. Wer
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845800+
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