Nachtrag.
526
macht nun beinen Stolz zu Schanden.
3. Leer ist die Gruft, die ihn umgab. Sei mir gegrüßt, mein künftig Grab, du Wohnung ernster Stille. Nur wenig Tage werden's feyn, oso empfängst du mein Gebein in deiner Schatten Hülle. Ewig se lig werden wieder diese Glieder auferstehen, werden die Verklärung seben.
läßt in seinen Thaten fehn, fein Wandel sei im Himmel.
2. Das Leben ist ans Licht gebracht, uns steht der Himmel offen. Ihn schloß uns auf mit großer Pracht der Herr, auf den wir hoffen Wer glaubt, deß Herz ist freubenvoll, nur daß er sich bestreben soll, des Heilands Pfad zu wandeln.
3. Wer den nicht geht, wird nimmermehr dort seines Heils genießen. Wer nicht sein Wort hält, dem wird er den Himmel einst verschließen. Wer wünscht aum Himmel einzugebn, ber
4. Uns treibt sein Geift, daß wir der Welt uns immer mehr entwöhnen; ftets sorgen, was dem Herrn gefällt; zu ihm hinauf uns sehnen. Er aber sieht auf uns herab; von uns läßt feine Treu nicht ab, bis wir zusammen kommen.
5. Tag, noch an größern Freuden reich, wann wirft du uns erscheinen? Gott macht uns bort dem Sohne
Mel. Es ist das heil uns
706 Mit autem gleich, und stillet Leid und
Schall froh- O wann locken wir: der Herr ist auf in Ewigkeit uns nun das gefahren! Wir sind zwar höchste Gut erfreut! D Pilger noch allhier und un- Gott, schenk uns dies Leter viel Gefahren; doch ben. fintt brum unser Muth nicht bin; burch Jefum wiffen
t
wir, wobin uns unfre Wall- 707
Mel. Nun danket Alle Gott Celobt bu,
fahrt führet.
D
Gott, für deines Wortes Lehre! Gib, Bater, daß ich sie mit An dacht fleißig höre! O mache doch mein Herz von Vor urtheilen rein, und laß dein Wort mein Licht auf meinen Wegen seyn!
2. Laß mich im Forschen doch die Wahrheit nie ver fehlen, und nie, was schäd lich ist, für wahres Heil er wählen! O Höchfter, leite selbst den forschenden Vers stand: so wird, was bu mich lehrst, auch recht von mir erfannt.
3. Wie


