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Und um Andrer Wunden blute, Fehler decke, die es schaut;
Würdige mich des Erbarmens, das ich fremder Noth erzeige,
Froh im Ausfluß des Vermögens, das mein Gott mir anvertraut.
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Zwar bin ich gering und nichtig; doch wird der gering erfunden,
Den dein Odem selbst beseelet, Herr der Jahre, Tag und Zeit?
Ordne du an diesem Tage meine Wege, meine Stunden,
Wie du willst, zu weiterm Leben, oder auch zur Ewigfeit.
Ich erbitte mir für
heute sonst kein Theil, als Brot und Frieden,
Aus der andern Güter Menge wähle nie mein eigner Wahn!
Ob sie recht vertheilet worden, sey von dir allein entschieden.
Nur dein Will, o Herr, geschehe! Was du thust, ist wohlgethan.
Dich, dem aller Welten Kreise, aller Raum zum Tempel dienen,
Dich besingen alle Wesen, ewig, mit vereintem Chor! Und von Erde, Meer und Lüften, als von deines Altars Bühnen,
Schwinge sich zu dir der Weihrauch opfernder Natur empor!


