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Gebeth der Kinder zu ihrem ewigen Vater.
Du haft deine Säulen dir aufgebaut,
Und deine Tempel gegründet! Wohin mein gläubiges Auge schaut, Dich Herr und Vater es findet!
Deine ewig herrliche Gottesmacht Verkündet der Morgenröthe Pracht, Erzählen die tausend Gestirne der Nacht;
Und alles Leben liegt vor dir,
Und alles Leben ruft zu dir:
Vater unser, der du bist im Himmel!
Und liebevoll dein Auge schaut, Was deiner Allmacht Wink begonnen Und milder Segen niederthaut; Und fröhlich wandeln alle Sonnen! Herr! Herr! das Herz, daß dich erkennt, Erwacht vom Kummer und vom Grame; Es jauchzt die Lippe, die Vater dich nennt: Geheiliget werde dein Nahme!
Der du die ew'ge Liebe bist, Und dessen Gnade kein Mensch ermißt, Wie selig ist dein Thron!
Der Frieden schwingt die Palmen, Es singt die Freude Psalmen, Die Freyheit tönt im Jubelton: Herr! Herr! in deinem ew'gen Reich Ist alles recht, ist alles gleich-
Zu uns komme dein Reich!
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