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zureißen von den Beschäftigungen, Sorgen und 3erstreuungen des alltäglichen Lebens, sich zurückzuziehen in den Schooß der Einsamkeit, oder in die heiligen Hallen gottgeweihter Häuser, oder in deinen großen, hehren Tempel, schöne, herrliche Natur! und da seinen Blick empor zu richten zu dem, der Himmel und Erde geschaffen hat, und alles mit Kraft, Weisheit und Liebe trägt, erhält und regiert, seine Seele mit göttlichen Dingen zu beschäf tigen, und sein Herz mit ihm zu unterhalten, in dem wir leben, weben und sind: nein, der kann nicht so leicht zum Gemeinen und Alltäglichen herabsinken; der fühlt sich erhoben über den Staub der Erde, höheren Wesen verwandt, und zu edleren 3wecken geschaffen; er findet Nahrung für seine bessern Gefühle, Nahrung für seine Ahnungen einer vollkommenern Ordnung der Dinge, Nahrung für seinen frommen Glauben an Gott und an die Unvergänglichkeit jener übersinnlichen, wunderbaren Kraft, die in ihm denkt und will.
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Ja, eine Verklärerinn unsers innersten Wesens, eine Bewahrerinn unsrer edleren Anlagen, eine treue, sorgsame Pflegerinn unsrer höhern Natur, eine mäch)tige Beschüßerinn unsers Sinnes für das Ueberirdische und Unvergängliche bist du, stille, heilige Andacht des Herzens! Du sicherst uns vor Gedankenlosigkeit und entehrender Gemeinheit, und auf deinen Flügeln schwingen sich Geist und Gemüth über die kleinlichen Bestrebungen um Freuden der Erde zu


