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Evangelisches Gesangbuch und Gebete für den öffentlichen Gottesdienst sowohl, als für die häusliche Andacht
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oder Adventslieder.

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Sünden Burd', und durch 10. Unterwirf ihm deine sein' Gnade und Wahrheit führet zur ewigen Klarheit. 3. O große Gnad' und Gü­tigkeit! o tiefe Lieb' und Mil­digkeit! Gott thut ein Werk, das ihm kein Mann, auch kein Engel verdanken kann.

Vernunft in dieser gnadenreis chen Zukunft, untergib seiner Heiligkeit die Werke der Ge rechtigkeit.

4. Gott nimmt an sich un­sre Natur, der Schöpfer aller Creatur verachtet nicht ein ar­mes Weib, Mensch zu werden in ihrem Leib'.

5. Des Vaters Wort von Ewigkeit wird Fleisch in aller Reinigkeit; das 2 und O, Un­fang und End, gibt sich für uns in groß Elend.

6. Was ist der Mensch, was ist sein Thun, daß Gott für ihn gibt seinen Sohn? Was darf unser das höchste Gut, daß er solch's unserthalber thut?

7. O weh dem Volk, das dich veracht't, der Gnad sich nicht theilhaftig macht, nicht hören will des Sohnes Wort! Sein wartet Qual und Elend dort.

11. Wo du dies thust, so ist er dein, bewahrt dich vor der Höllen- Pein; wo nicht, so sieh dich eben für, denn er schleußt dir des Himmels Thür.

12. Sein' erste Zukunft in die Welt ist in sanftmüthiger Gestalt; die andre wird er­schrecklich seyn, den Gottlosen zu großer Pein.,

13. Die aber jetzt in Chris sto stehn, werden alsdann zur Freud' eingehn, und besitzen der Engel Chor, daß sie kein Uebel mehr berühr'.

14. Dem Vater in dem höchsten Thron, sammt ſei­nem eingebornen Sohn, dem heil'gen Geist in gleicher Weis' in Ewigkeit sey Dank und Preis.

9. Ey! nimm ihn heut' mit Freuden an, bereit' ihm dei­nes Herzens Bahn, auf daß er komm' in dein Gemüth, and bu genießest seiner Güt'.

J. S. Diterich. Mel. Mein'Seel, oHerr, muß ze.

8. Mensch! wie daß bu's 10.b fey dem aller

nicht verstehst, und dem Kö­nig entgegen gehst, der dir so ganz demüthig kommt, und sich dein so treulich annimmt!

barmend sah er unsre Noth und sandte Jesum, seinen Sohn, zu uns von seiner Him­mel Chron.

2. Shn sandt' er, unser Trost zu seyn, vom Sündendienst uns zu befrenn, mit Licht und Kraft uns beyzustehn, und uns zum Himmel zu erhöhn.

3. D