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Evangelisches Gesangbuch und Gebete für den öffentlichen Gottesdienst sowohl, als für die häusliche Andacht
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1. Von der Menschwerdung Jesu Christi,

3.

welch ein liebevoller| zu großer Pein der Sünder, Rath! O unaussprechlich gro- majestätisch seyn. Be That! Gott thut ein Werk, dem keines gleicht, das keines Menschen Lob erreicht.

8

4. Sein Sohn, durch den er alles schuf, nimmt willig auf sich den Beruf, uns vom Ber­derben zu befreyn, und schämt sich nicht uns gleich zu seyn.

5. Er kommt zu uns in Knechtsgestalt, verleugnetHo­heit und Gewalt, und läßt selbst bis zum Tod und Grab zu unsrer Rettung sich herab.

C. F. Neander.

Mel. Aus meines Herzens c. heil'gem

6. Was sind wir, daß uns 11.Mit heil gem Ernst

liebt, seinen Sohn felbst für uns gibt? Was nutzen wir dem höchsten Gut, daß er so Großes an uns thut!

betrachtet eu'r Heil; noch heut erscheint's. Weh dem, der sein nicht ach tet, des großen Menschen­freunds, den Gottes Bater­huld der Welt zum Licht und Leben gesendet und gegeben, des Tilgers unsrer Schuld!

7. Nimm, Seele, nun dein Bestes wahr, verschmähe dens nicht undankbar, den Gott zum Helfer dir bestimmt, und der sich liebreich dein an nimmt.

2. Er kommt zu euch von neuen, der hocherhabene Gast. Wollt ihr euch seiner freuen: so fliehet, was er haßt; habt Ehrfurcht und Vertraun; flieht Falschheit, Stolz und Tücke, und wißt, daß seine Blicke auch in's Verborgne schaun.

3. Ein Herz, das Hochmuth liebet, ist seinem Aug' ein Greul; ein Herz, das Des muth übet, krönt er mit Gnad und Heil; ein Herz, das red­lich ist, ihm folgt, wohin er führet, das Wahrheitsliebe

zieret:

8. Bet' ihn als deinen Ret ter an, und sey ihm willig unterthan; durch seine Lehre zeigt er dir den Weg zum Le­ben: folge ihr!

9. Bey dieser Treue hast du Theil an dem von ihm erworb­nen Heil. Wo nicht, ach! so verschließ'st du dir muthwil­lig selbst des Himmels Thur.

11. 3u Ehren aber nimmt er dann mit Freuden seine Frommen an, und wird sie in des Vaters Reich verklärt erhöhen, Engeln gleich.

10. Sein' erste Zukunft in der Zeit war voller Huld und Freundlichkeit; die andre wird

12. Gelobt sen Gott, der ihn gesandt! sein Ruhm erfülle jedes Land! Gelobt sey von uns Jesus Christ, der uns zum Heil erschienen ist.