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Evangelisches Gesangbuch und Gebete für den öffentlichen Gottesdienst sowohl, als für die häusliche Andacht
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1. Von der Menschwerdung Jesu Christi,

6. Eilet, eilt ihr Sünder!| angenommen; ja, aus der Werdet Gottes Kinder; mer- schrecklichsten Gefahr zu ret­det seiner werth! Eilet, eilt ten, was verloren war, kamst ihr Frommen! seyd, wie er, du zu uns auf Erden. Huld, vollkommen; bleibet seiner die sonst nichts gleiches hat! werth! Preiset ihn, daß er er- du starbst für unsre Missethat, schien, und sich für euch hin- ein Heiland uns zu werden. gegeben, durch ein göttlich Leben.

4. Du wardst es uns, und bist es noch jetzt auf der Him­mel Throne; nimmst liebreich weg der Sünde Joch mit ih rem schnöden Lohne; von ih­

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Ph. F.Siller, verbessert von J. S. Diterich. Mel. Ein Lámmlein geht und ic.

8. Lob, Ehre, Preis und su, unser Leben! Preiswürdig bist du für und für: wer kann bich gnug erheben? Eh' noch die Welt ward, warst du schon, groß, herrlich und des Höchsten Sohn; ein Erbe sei­ner Ehre. Dein ist das Reich, die Herrlichkeit, und du be­herrschest weit und breit der Creaturen Heere.

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2. Dein sind sie; denn durch deine Kraft ward Himmel, Meer und Erde. Du hast das Leben uns verschafft; du sprachst zum Engel: werde! Du bist das Wort, durch wel­ches Gott der ganzen Welt zu feyn gebot; du bist's, der al­les tråget, was sichtbar und

rem Dienst uns zu befreyn, Herzen

was im Meer sich reget. 3. Und dennoch bist du uns zu gut in diese Welt gekom­men, und hast selbst unser Fleisch und Blut freywillig

seyn, ist deines Herzens Freu­de. Du gibst den Müden See­lenruh; und wer dich liebt, den stårkest du, daß nichts ihn von dir scheide.

5. Du hörst der Deinigen Gebet, du stillest ihre Klage, und bleibst, bis Zeit und Welt vergeht, bey uns noch alle Ta­ge. Wir sind nunmehr dein Eigenthum; Herr, dir sey ewig Dank und Ruhm für alle deine Liebe! Dir geb' ich mich zu eigen hin. Hilf, daß ich mich nach deinem Sinn in guten Werken übe.

m. Weiß.

In eigner Melodie.

unsichtbar iſt, was Erd' und 9. Rob sey dem allmächtis

gen Gott, der unser erbarmet hat, gesandt sein'n allerliebsten Sohn, aus ihm geborn im höchsten Chron. 2. Auf daß er unser Hei land würd', uns freyet von der Sun­