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Hannoversches Kirchen-Gesangbuch, nebst einem Anhange, Gebetbuche und den Episteln : auf Seiner Kgl. Majestät Allergnädigsten Befehl hrsg. ; mit stehenden Schriften
Entstehung
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für die mannigfaltigen Wohlthaten GOttes.

im himmelreich. Ihr starken en gel wartet Seins lobs, und dient jugleich Dem grossen HErrn zu ehren, und treibt sein heilig wort; Mein' feel soll auch vermehren Sein lob an allem ort.

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wissen lassen: Er ist voll güt, und will nicht immer hassen, Noch ewiglich mit grimm uns sehen an.

* 5. Sey lob und preis mit eh­ren GOtt vater, sohn und heil­gem geist. Der woll in uns ver mehren, Was er aus gnaden uns

s. Der HErr ist fromm, barms herzig und sanftmühtig, Voll gnad und gunst, geduldig, treu und gütig; Er handelt nicht mit uns nach unsrer schuld, Vergilt auch nicht nach unsern schweren fünden. So weit die höh des hims verheißt: Daß wir ihm fest vermels ist zu finden Hier von der trauen, uns gan; verlaffn auf erd; so weit reicht seine huld. ihn, Von herzen auf ihn bauen, Daß unpr herz, muht und sinn Jhm allezeit anhangen; Drauf singen wir zur stund: Amen, wir werdens erlangen, Glaubn wirs von herzens- grund.

6. So weit der grund sich schei­det von der festen, So weit der of ablieget von dem westen; So weit läßt er die fünden von uns seyn. Sein gnaden- blick muß über die stets walten, Die ihn mit furcht für ihren helfer halten, Daß er sie

26. meine feel, du sollt rett' aus ihrer noht und pein.

preifen:

7. Wie unter uns ein vater- herz erbarmen Mit kindern hat; so thut der HErr uns armen, Es stehet GOtt den frommen kräftig ben. Er kennet ja uns dürftge erdens töpfe: Ihm ist bewußt, daß dieses sein geschöpfe Ein leichter staub, ein schwaches werkzeug sey.

Was in mir ist, das muß ihm ehr erweisen. Auf, auf, mein herz! und mache dich bereit.Vergiß ia nicht, vergiß nicht, mein gemühte! Was dir der HErr für wunderbare güte Erwiesen hat die ganze lebens­jeit.

2. Denn er hat dich von fünden 8. Ein mensch muß fiets des les los gesprochen, und denkt nicht bens end erwarten: Er ist wie mehr, was du bisher verbrochen. gras, wie eine blum im garten, Die Er machet dich von schwachheit sich sehr schön und lieblich läffet beil und rein. Es hat der HErran: Wenn aber nur der wind dars dein leben vom verderben Erlöst, über fähret, Jft ihre zierd hinweg, daß du nicht ewig müsfest sterben: und so verzehret, Daß man die Dein GOtt will dir forthin barm- stått auch nicht mehr finden kann. herzig seyn.

3. Er crönet dich mit gnad und mildem segen, Will deinen mund mit reicher fülle pflegen; Er ma­chet dich von seinen gutern fatt, Daß du mit luft darüber dich er freueft, und deine kraft, gleich adlern, gar verneuest; Weil er mit heil dich überschüttet hat.

4. Der HErr läßt recht densels hen wiederfahren, Die vor be drängt und unterdrücket waren. Er hat sein thun dem Moses kund gethan, und seine recht' Ifrael

9. Des HErren gnad ist aber überschwenglich, Währt für und für, und bleibet unvergänglich. Auf kindes- kind wird seine gür ges bracht Bey denen, die in seinem bund sich üben: Die ihren GOtt von ganzem Herzen lieben, und sein gebot zu halten sind bedacht.

10. Es ist sein ftuhl im himmel zubereitet, Sein herrschaft ist um diese welt gebreitet: Sein reich und thron umschließt den erden. Freis. Ihr engel lobt, lobt, ibn

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