14 Lob- Gesänge und zwar leid, Wie wir, HErr! auf dich boffen.
Mel.Kommt her zu mir, spricht zc.
mit fleiß Sag ich dem HErren lob und preis und dank, im raht der frommen: Ich preise feines namens ruhm Da, wo sein volk und eigenthum Erfreut zu sammen kommen.
2. Des HErren werke sind vou 25.Nun lob', mein' ſeel! den pracht, Ein ieder kann, der ihrer acht't, Die zeit mit luft vertrei ben. Denn was er ordnet, sagt und thut, Ist löblich, herrlich, recht und gut. Sein recht muß ewig bleiben.
HErren, Was in mix ist, den namen sein: Sein wolthat thut er mehren, Vergiß es nicht, o herze mein! Hat dir dein' sünd vergeben, und heilt dein schwachs heit groß: Errett't dein armes les ben, Nimmt dich in seinen schooß: Mit reichem trøst beschüttet, Bera jüngt dem adler gleich, Der kön'g schafft recht, behüter Die leid'n in feinem reich.
3. GOtt stiftet, der voll gnad und raht, Ein denkmahl seiner wunderthat, Die er an uns beweis fet. Sein bund steht fest und unversehrt, Es wird, wer seine macht verehrt, Mit himmels brot gefpeifet.
4. Er läsfet seiner finger werk, und seiner thaten kraft und stärk Bey seinem volk erzählen; Daß er der heiden erb und recht Auf seine treue diener bråcht, Sich ihnen zu vermählen.
2. Er hat uns wissen lassen Sein heilig recht und sein gericht, Darzu sein' gut ohn maassen; Es many'lt an sein'r erbarmung nicht. Sein'n zorn läßt er bald fahren, Straft nicht nach unsrer schuld. Die gnad thut er nicht spa: ren, Den blöden ist er hold. Sein güt ist hoch erhaben Bey den'n, die fürchten ihn: So fern der of vom abend, Ift unsre sünd dahin.
3. Wie sich ein vat'r erbarmet Ueb'r seine liebe kinderlein: So thut der HErr uns armen, Wenn wir ihn kindlich fürchten rein. Er kennt das arm' geschlechte, Er weiß, wir sind nur staub, Gleich wie das gras zu rechnen, Ein blum und fallend laub; Der wind nur drüber wehet, So ist es nimmer da: Also der mensch vergehet, Sein ende ist ihm nah.
4. Nur GOttes gnad alleine Steht feft, und bleibt in ewigkeit Ben seiner lieb'n gemeine, Die stets in seiner furcht bereit, Die seinen bund behalten. Er herrscht im
<. Das alles, was der HErr verricht't, Ift recht und wahr und wanket nicht, und sein gebot bleibt stehen; Denn ers jest in der ganzen welt, Hinfort auch ewiglich, erhålt. Sein wille muß geschehen.
6. Dem volke, dae nach ihm genannt, Hat er erlösung zuge: fandt, Sein bund wird nie gebrochen. Sein nam ist heilig, hoch und wehrt, und alles das wird uns beschehrt, Was er uns hat ver: sprochen.
ben nimmet an, at klüglich und sehr wol gethan; Sein lob wird hoch geschåret.
8. GOtt vater, sohn und geist! bey
1
mir sey; Daß ich all deine werke mit fleiß in gottesfurcht betracht, Dir stets vertrau und habe acht Auf deine gut und stärke.
7. Der hat, der GOtt recht fürcht't und liebt, und sich in seinem willen übt, Der weisheit grund gesetzet, Wer sich derfel:


