für die mannigfaltigen dich, s vater! preise. Du thuft auf deine milde hand, und såttigst alles in dem land Mit luft und wolgefallen.
9. Groß ist der HERR, und ganz gerecht In allen seinen we gen; Drum fegnet er auch das geschlecht, Das geht auf seinen stegen. Und wie er heilig ist und rein; So lieber er auch die allein, Die heilig vor ihm wandeln.
10. Der HErr ist allen denen nah, Die flehend vor ihn treten. Er ist ben allen denen da, Die ihn mit ernst anbeten. Der frommen schreien GOtt erhört, und ihrer bitte sie gewährt; Er läßt sie hülfe finden.
II. Der HErr in gnaden die bewahrt, Die ihn von herzen lieden; Und tilget aus die böse art, Die fromme leut betrüben. Mein mund soll stets, nach seinem wort, Auch alles fleisch wird immerfort Des HErren namen loben.
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12. GOtt vater, sohn und beilger geist, Ohn anfang und ohn ende! Der du viel gutes mir er weift Durch allmacht deiner hände! Sey von mir ist und alle zeit, Von nun an bis in ewigkeit, Gelobet und gepreifet.
23. Freut
Mel. Nun freut euch liebe christ. Creut euch des HErren allzumahl, Jhr from men! ihn zu preisen. Rühmt, ihr gerechten! ihn mit schall und aus: erlesnen weisen. Laßt klingen pfalter, faiten spiel; Auf barfen macht der freuden viel, Dem grof sen GOtt zu ehren.
2. Wahrhaftig ist des HErren wort, Er hat es nie gebrochen; Es bleibet izt und immerfort, Was er einmahl versprochen. Gerichte und gerechtigkeit Beschützt und liebt er jederzeit, und alle, die drob halten.
Wohlthaten GOttes.
13
3. Des HErrn wort hat das firmament Des himmels selbst erbauet: Der geist sein mundes hat vollendt All beer, so man dran schauet. Er aßt das wasser in dem meer, Als obs im schlauch beysammen war: Die tiefe liegt vers borgen.
4. In aller welt muß iedermann Vor unserm GOTT sich scheuent: Was auf der erde wohnen kann Erschrickt vor seinem drauen; Weil, was er redt, sofort ergeht, Was er gebeut, alsbald da steht Durch allmacht seiner hände.
s. Der heiden raht macht GOtt zunicht, und wendet ihr' gedans ken: Des HErren raht wird ausges richt't, und bleibet ohne wanken. Die sind wol felig, die GOtt liebt, und denen er die gnade giebt, Sein erb' und volk zu werden.
6. Vom himmel er der men schen- kind Vornehmen schaut auf erden: Er kennt sie all, so viel ihr'r sind, und sieht, ob sie klug werden. Er merkt auf alle ihre werk, Und kann durch seine gitad und stärk Jhr'r aller herzen lenken.d
7. Des Edniges gewalt nichts schafft; Sie muß gar bald verges hen. Dem riesen hilft nicht seine fraft, Sie kan auch nicht bestehen. Bringt gleich der feind viel roff, zu feld; So ist doch GOtt der rechte held, Der für die seinen streitet.
8. Des HErren aug' nimmt die in acht, Die sich ihm feft ergeben, und freyes willens tag und nacht Ihn fürchten, weil sie leben: Er speiset sie in hungers: noht, Und rettet ihre seel vom tod, Dieweil sie ihm vertrauen.
* 9. GOtt, unser schuh! zu dir allein Steht unser ganz gemühte: Gedenk, daß wir dein erbe seyn, Und uns hinfort behüte, Durch deine groffe gütigkeit, Für peft, krieg, theurung, noth und leid


