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Erster Theil. Von der Schöpfung.
7. Aus seinen richtigen Gesetzen| 3. Daß Kraut und Pflanzen sich quillt Freude für die Traurigkeit. verjüngen, und alles neues Leben Sie heiligen, wenn sie ergößen. Wie fühlt, daß alle Bäume Blüthen brinlauter ist, was Gott gebeut! Herr, gen, das Feld mit tausend Farben deines Wortes reines Licht erleuchtet spielt, das flicht allein aus deiner jedes Angesicht. Gnad', die unsre Welt gezieret hat.
8. Die Furcht des Herrn erhebt und schmücket ein folgsam Herz, und macht es rein, und ewig bleiben die beglükfet, die sich dem Dienste Gottes weih'n. Denn alles, was der Herr gebeut, ist Wahrheit und Gerechtigkeit.
9. Die Zeugnisse des Herrn sind besser und mehr der Sehnsucht werth, als Gold. Ihr Werth ist köstlicher und größer, als alles noch so feine Gold. Süß sind sie, wie der Honig ist, und mehr, als der vom Stocke fließt. 10. Wie warnen sie nicht deine Knechte! Der hat viel Segen, der sie hält! Doch oft vergißt man deine Rechte: Wer merkt, o Gott, wie oft er fällt? Vergieb, das bitt' ich, Gott, von dir, auch die verborg'nen
Sünden mir!
11. Enthalte mich von frechen Sünden, die ein vermeßner Stolz erzeugt, und laß sie den nicht überwinden, der willig in dein Joch sich beugt! Daß ich unschuldig, rein und frei von großer Uebertretung sey!
12. Vernimm, voll Huld, aus mei nem Munde die Reden, die sich deiner freu'n, und laß, zur angenehmen
Stunde,' dir mein Gebet
geseufzet
seyn! Ich habe ja dein gnädig Wort, Herr, mein Erlöser, Gott, mein Hort!
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aller Himmel Pracht. Was wir nur schönes sehn und hören, hat deine Hand allein gemacht. An deine Weisheit, an dein Licht, reicht keines Menschen Denken nicht.
4. Wie viel vermag dein mächtig: Werde! erhabenster Herr Zebaoth! Dein Lob verkündigt zwar die Erde, doch herrlicher noch, reicher Gott, verkündiget der Himmel Pracht die Größe deiner Schöpfermacht.
2. Du bist's, der die Geschöpfe weidet, der ihnen ihre Zierde schenkt. Du bist es, der die Erde kleidet, und fie mit grünem Schmuck behängt. Du bist es, der durch seine Kraft dem Frühling neue Anmuth schafft.
5. Aus dir, du Quelle alles Lichtes, fließt auch der Sonne feurig Meer. Ja, großer Schöpfer des Gesichtes, von dir kommt auch das Wunder her, daß mir die Schönheit dieser Welt so strahlend in die Augen fällt.
6. Was zeugt das Heer von tausend Sternen, das selbst die Nächte reizend macht? Von ihnen soll ich hier schon lernen, wie groß, o Schöpfer, deine Pracht! Gott du bist nichts, als Heiterkeit; nur Licht und Strahlen sind dein Kleid.
Met. Die Himmel rufen, jeder 42.
43. D Gott! den alle Himmel mein Herr, und Bater!
ehren, von dir
7. Ach Schöpfer! heil'ge mein Gesichte, wenn ich so voll Verwund'rung steh', daß ich in deines Geistes Lichte allein auf dich, den Ursprung, seh'. Ach! reinige selbst meine Brust von jeder schnöden Erdenlust.
Mel. Allein Gott in der Höh'.- 15.
44. W veine Macht, die Weisheit deiner Wege, die Liebe, die für alle wacht, anbetend überlege: so weiß ich, von Bewund'rung voll, nicht, wie ich dich erheben soll, mein Gott,
2. Mein Auge sieht, wohin es blickt, die Wunder deiner Werke. Der Himmel, prächtig ausgeschmückt, preist dich, du Gott der Stärke! Wer hat die Sonn' an ihm erhöht? Wer kleidet sie mit Majestät! Wer ruft dem Heer der Sterne?
3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf? Wer heißt die Himmel regnen? Wer schließt den Schoos der Erde auf, mit Vorratb uns zu segnen? O Gott der Macht und Herrlichkeit,


