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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Erster Theil.

Gott, deine Güte reicht so weit, als nur die Wolken gehen.

4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, dich preis't der Sand am Meere. Bringt, ruft auch der ge­ringste Wurm, bringt meinem Schöpfer Ehre! Mich, ruft der Baum in seiner Pracht, mich, ruft die Saat, hat Gott gemacht; bringt meinem Schöpfer Ehre!

5. Der Mensch, ein Leib, den deine Hand so wundervoll bereitet; der Mensch, ein Geist, den sein Ver­stand, dich zu erkennen leitet; der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis, ist sich ein täglicher Beweis 46. D

von deiner Güt' und Größe.

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Von der Schöpfung.

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5. Hilf, daß die Güter dieser Erden daf mich zu dir locken, höchstes Gut! daß sie mir nicht zum Fallstrick werden, der statt des Nußens Schaden thut. Laß allen Mißbrauch ferne seyn! Mein Schatz und Ziel sey du allein.

6. Hier ist mein Leben eine Reise: hier geht mein Weg zur andern Welt. D, mache du mich klug und weiſe, daß ich hier thu', was dir gefällt. Nimm endlich nach vollbrachtem Lauf mich, Gott, in deinen Himmel auf.

6. Erheb' ihn ewig, o mein Geist! erhebe seinen Namen! Gott, unser Bater, sey gepreis't, und alle Welt sag': Amen! und alle Welt fürcht ihren Herrn, und hoff' auf ihn, und dien' ihm gern! Wer wollte Gott nicht dienen?

Mel. Wer nur den lieben Gott.

45. Gott des Himmels und

der

Erden, der du allgegenwärtig bist, und nimmer kannst begriffen werden, vor dem kein Ding verborgen ist. Ach ziehe mich, mein Gott, zu dir, und offen­bare dich in mir!

2. Wohin ich Herz und Augen lenke, da find' ich deiner Gottheit Spur. Wenn ich voll Andacht über­denke die wundervolle Kreatur, so ruft mir gleichsam alles zu: Wie groß ist Gott, wie klein bist du.

3. Es zeigen alle Elemente, wie weis' und gut der Schöpfer sey. O, wenn das Stumme reden könnte, so stimmt es der Ermunt'rung bei: Ihr Menschen! ehrt des Schöpfers Pracht, auch euch zu gut sind wir gemacht.

4. Herr Gott! wie groß ist deine Liebe! die Erd' ist deiner Güte voll. O, gieb mir deines Geistes Triebe, daß ich dich preise, wie ich soll. Nimm, was ich kann, und hab', und bin, zu deinem Dienst auf ewig hin!

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- 7.

Mel. des 140. Psalms.

ie Himmel rühmen

Gottes Ehre, ihr Schall pflanzt

seinen Namen fort. Ihn rühmt

der Erdkreis, ihn die Meere; ver­

nimm, o Mensch, ihr göttlich

Wort.

2. Wer trägt die unzählbaren Sterne; wer führt die Sonn' aus ihrem Zelt? Sie kommt und leuchtet uns von ferne, und läuft den Weg, gleich als ein Held.

3. Vernimm's und sieh' die Wun derwerke, die die Natur dir aufge­stellt. Verkündigt Weisheit, Ordnung, Stärke dir nicht den Herrn, den Herrn der Welt?

4. Kannst du die unzählbaren Heere der Wesen fühllos wohl beschau'n? Durch wen ist alles? gieb ihm Ehre! Mir, ruft der Herr, sollst du vertrau'n!

5. Mein sind die Himmel, mein die Erde; an meinen Werken kennst du mich. Ich werde seyn, der ich seyn werde, dein Gott und Vater ewiglich.

6. Ich bin dein Schöpfer, Weis­beit, Güte, ein Gott der Ordnung und dein Heil; ich bin's, mich liebe dein Gemüthe, und nehm' an meiner Gnade Theil.