und seinen Vollkommenheiten.
7. Du bist des Höchsten Ebenbild, der dich sieht, sieht den Vater; ein Mensch, nachdem die Zeit erfüllt, ein Helfer, ein Berather des Menschen. Du erwarbst ihm Huld, bezahltest seine schwere Schuld durch dein unschuldig Leiden.
8. Nun sizest du zur rechten Hand des Vaters hoch erhoben, beherrsch'st allmächtig jedes Land, und dämpfst der Feinde Toben. Hilf, unser Bruder, unser Gott, du bist's, auf den in Noth und Tod wir uns allein verlassen.
SINIFL
9. Von Ewigkeit warst du auch schon, o Geist, Quell aller Wahrheit, Gott mit dem Vater und dem Sohn, erfüllt mit höchster Klarheit. Vom Vater und vom Sohn gesandt, mach' uns die Gottheit recht bekannt und ihr zu dienen willig.
Der 19. Psalm.
42.
ie Himmel rufen,
jeder chret die Größe Gottes, seiner
Pracht; die ausgespannte Veste lehret die Werke, die sein Arm
29
10. O heil'ger Geist, du Geist des Herrn, durch den wir Abba schreien, nur du kannst uns, und thust es gern, zu seinem Bild erneuen. Durch dich wird unsre Hoffnung fest, und wenn uns alle Welt verläßt, so bleibt dein Trost noch kräftig.
3) Von der Schöpfung.
11. Geist des Gebetes steh uns bei, daß wir in allen Nöthen voll Dankbarkeit, mit wahrer Reu' zu Gott im Glauben beten. Wenn unsre Stunde kommen ist, so hilf, daß wir auf Jesum Christ getrost und selig sterben.
gemacht; und aller Welten Harmo
nie, verkündigt und besinget sie.
2. Es strömt von einem Tag zum andern, gleich Bächen, ihre Rede fort, und eine Nacht erzählt der andern laut ihr gedankenvolles Wort. Es sind nicht Sprachen, die sie spricht; doch wer hört ihre Stimme nicht?
12. Gott Vater, Sohn und beil'ger Geist, wie groß ist deine Güte; sey ewiglich dafür gepreis't, mit freudigem Gemüthe! Wenn dich der Engel Chor besingt, wo heilig, heilig, heilig klingt, so hör hier unser Lallen!
und macht, damit der Mensch ihn preise, sein Lob der fernsten Welt bekannt; denn wer sieht ihre Wunderbahn, und betet nicht den Schöpfer an?
4. Wer schuf, daß uns der Tag erwache, der Sonne strahlend Zelt, als Er? Sie kommt; so geht vom Brautgemache der heitre Bräutigam daher; sie eilet, wie ein Held zum Streit erwachet und des Kampfs sich freut.
gen, bis in den fernsten West ihr 5. Ihr hoher Aufgang ist im MorLauf. Nichts bleibt vor ihrer Glut verborgen; sie gehet allen segnend auf. Ihr Glanz zerstreut das Grau'n der Nacht, beseelt die Welt und giebt ihr Pracht.
6. Das Recht, das uns der Herr gegeben, ist beilig und untadelhaft. Es stärkt die Seelen, daß sie leben, und giebt dem franken Herzen Kraft; 3. Die Ordnung kunsterfüllter Kreise sein Wort ist ohne Falsch und Trug, verherrlicht Gott durch jedes Land| erhellt und macht die Einfalt flug.


