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Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinen : mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
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Anhang.

die dich kennen und nach dir Mel. Nun freu't euch, lieben sc. sich Christen nennen, denen du

bift lieb, deinen Frieden gieb. 933. Sen fröhlich Alles

weit und breit,

9. Wer der Welt abstirbt, was vormals war verloren, emsig sich bewirbt um den le- weil heut der Herr der Herr­bendigen Glauben, der wird lichkeit, den Gott selbst auser­bald empfindlich schauen, daß koren zum Sündenbüßer, der niemand verdirbt, der der Welt sein Blut am Kreuz vergoffen abstirbt. uns zu gut, vom Tod ist auf­erstanden.

10. Nun ergreif' ich dich, du mein ganzes Ich! Ich will nim­2. Wie schön hast du durch mermehr dich lassen, sondern deine Macht, du wilder Feind gläubig dich umfassen, weil im des Lebens, den Lebensfürsten Glauben ich nun ergreife dich. umgebracht! Dein Stachel ist

11. Wenn ich weinen muß, vergebens durch ihn geschoffen, wird dein Thränenfluß nun die schnöder Feind; du hättest meinen auch begleiten und zu wahrlich wohl gemeint, er würd deinen Wunden leiten, daß mein im Staube bleiben. Thränenfluß sich bald stillen muß.

3. Nein, nein! er trägt sein Haupt empor, ist mächtig durch­12. Wenn ich mich auf's gedrungen durch deine Bande, neu', wiederum erfreu', freuest durch dein Thor, ja hat im du dich auch zugleiche, bis ich Sieg verschlungen dich selbst, dort in deinem Reiche ewiglich daß, wer an ihn nur gläubt, erfreu' mich mit dir auf's neu. von dir jetzt ein Gespötte treibt und spricht: wo ist dein Stachel?

13. Hier durch Spott und Hohn, dort die Ehrenkron'; hier im Hoffen und im Glauben, dort im Haben und im Schauen; denn die Ehrenkron' folgt auf Spott und Hohn.

14. Jesu, hilf, daß ich allhier ritterlich Alles durch dich über­winde und in deinem Sieg em­pfinde, wie so ritterlich du ge­kämpft für mich.

4. Denn deine Macht, die ist dahin und keinen Schaden brin­get dem, der sich stets mit Herz und Sinn zu dieſem Fürsten schwinget, der fröhlich spricht: ich leb' und ihr sollt mit mir leben für und für, weil ich es euch erworben.

5. Der Tod hat keine Kraft nicht mehr, ihr dürfet ihn nicht scheuen; ich bin sein Siegsfürst 15. Du mein Preis und und sein Herr, deß sollt ihr Ruhm, werthe Sarons- Blum', euch erfreuen; dazu so bin ich in mir soll nun nichts erschallen, euer Haupt, drum werdet ihr, als was dir nur kann gefallen, wenn ihr mir glaubt, als werthe Sarons- Blum', du mein Glieder mit mir leben. Preis und Ruhm!

6. Der Höllen Sieg, der ift