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Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinen : mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
Entstehung
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Anhang.

geben in diesem armen Leben;] eins aber will ich thun: es

In eigener Melodie.

soll dein Tod und Leiden, bis 932, Seelen Bräutigam,

Jefu, Gottes Leib und Seele scheiden, mir Lamm, habe Dank für deine stets in meinem Herzen ruhn. Liebe, die mich zieht aus rei­

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11. Ich will's vor Augen nem Triebe von der Sünden feßen, mich stets daran ergößen, Schlamm, Jesu, Gotteslamm! ich sey auch, wo ich sey; es 2. Deine Liebesglut stärket soll mir seyn ein Spiegel der Muth und Blut; wenn du Unschuld und ein Siegel der freundlich mich anblickest und Lieb' und unverfälschten Treu'. 12. Wie heftig unsre Sünden den frommen Gott entzünden, wie

an deine Brust mich drückest, macht mich wohlgemuth deine Liebesglut.

3. Wahrer Mensch und Gott, Trost in Noth und Tod, du bist darum Mensch geboren, zu ersetzen, was verloren, durch dein Blut so roth, wahrer Mensch und Gott!

wie grausam seine Ruthen, wie zornig seine Fluthen, will ich aus deinem Leiden sehn.

13. Ich will daraus studiren, wie ich mein Herz soll zieren mit stillem sanften Muth, und wie ich die soll lieben, die mich doch sehr betrüben mit Werken, so die Bosheit thut.

4. Meines Glaubens Licht

laß verlöschen nicht; salbe mich mit Freudenöle, daß hinfort in meiner Seele ja verlösche nicht meines Glaubens Licht.

14. Wenn böseZungen stechen, mir Glimpf und Namen brechen, so will ich zähmen mich; das Unrecht will ich dulden, dem Nächsten seine Schulden ver­zeihen gern und williglich.

15. Ich will mich mit dir schlagen an's Kreuz und dem absagen, was meinem Fleisch gelüft't; was deine Augen Hassen, das will ich fliehn und lassen, so viel mir immer mög­lich ist.

7. Großer Friedefürst, wie dat hast du gedürft't nach der 16. Dein Seufzen und dein Menschen Heil und Leben und Stöhnen und die viel tausend dich in den Tod gegeben, wie Thränen, die dir geflossen zu, die sollen mich am Ende in deinen Schooß und Hände be­gleiten zu der ew'gen Ruh'.

du rief'st: mich dürft't! großer Friedefürst!

5. So werd' ich in dir blei­ben für und für; deine Liebe will ich ehren und in dir dein Lob vermehren, weil ich für und für bleiben werd' in dir.

6. Held aus Davids Stamm, deine Liebesflamm' mich ernähre und verwehre, daß die Welt mich nicht versehre, ob sie mir gleich gram, Held aus Davids Stamm!

8. Deinen Frieden gieb aus so großer Lieb' uns den Deinen, 3*