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Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinen : mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
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Anhang.

den Schatz, den sie im Herzen| so übel zugericht't? Du bist ja Heget, behält sie wider allen nicht ein Sünder, wie wir und Neid, ist Jemand, der Lust dazu unsre Kinder, von Missethaten träget, das macht ihr lauter weißt du nicht. Herzensfreud.

4. Ich, ich und meine Sün­den, die sich wie Körnlein fin­den des Sandes an dem Meer, die haben dir erreget das Elend, das dich schläget und das be­trübte Marterheer.

7. O schönes Bild, ein Herz zu schauen, das sich mit Chrifti Einfalt schmückt. Geht hin, ihr thörichten Jungfrauen, harrt nur bis euch die Nacht berückt. Was sind die Lampen ohne 5. Ich bin's, ich sollte büßen, Dele? Schein ohn' Einfalt und an Händen und an Füßen Christi Sinn. Sucht doch was gebunden in der Höll'; die Bessers für die Seele und gebt Geißeln und die Banden und der Welt das Ihre hin. was du ausgestanden, das hat verdienet meine Seel'.

8. Ach Jesu! drücke meinem Herzen den Sinn der lautern 6. Du nimmst auf deinen Einfalt ein, reiß aus, obschon Rücken die Laften, die mich mit tausend Schmerzen, der drücken, viel schwerer als ein Welt ihr Wesen, Land und Stein; du wirst ein Fluch, Schein; des alten Drachen dagegen verehrst du mir den Bild und Zeichen trag' ich nicht Segen, dein Schmerzen muß mehr, drum laß mich nur der mein Labsal seyn. Einfalt Zier und Schmuck erreichen, das ist die neue Kreatur.

7. Du sehest dich zum Bür­gen, ja läß'st dich gar erwürgen, für mich und meine Schuld. Mir läsfest du dich frönen mit Dornen, die dich höhnen, und leidest alles mit Geduld.

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8. Du spring'st in's Todes Stamm des Kreuzes schweben, Rachen, mich frei und los zu dein Heil sinkt in den Tod. Der große Fürst der Ehren läßt willig sich beschweren mitSchlä­gen, Hohn und großem Spott.

2. Tritt her und schau mit Fleiße, sein Leib ist ganz mit Schweiße des Blutes überfüllt. Stunden dir überhoch Aus seinem edlen Herzen, vor unerschöpften Schmerzen, ein Seufzer nach dem andern quillt.

3. Wer hat dich so geschlagen, Chr'. mein Heil, und dich mit Plagen 10. Nun ich kann nicht viel

Mel. Nun ruhen alle Wälder sc. Welt! sieh hier dein Leben am

machen von solchem Ungeheu'r; mein Sterben nimmst du abe, vergräbst es in dem Grabe. O unerhörtes Liebesfeu'r! g

9. Ich bin, mein Heil, ver­bunden all' Augenblick und und

sehr. Was Leib und Seel ver­mögen, das soll ich billig legen allzeit an deinen Dienst und

time of the