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Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinen : mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
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Anhang.

wahre Freiheit finden in des du wirst nicht säumen, wo wir Vaters Hochzeithaus. nur nicht lässig seyn; werden

924. S

7. Wir verlangen keine Ruhe wir doch als wie träumen, für das Fleisch in Ewigkeit: wenn die Freiheit bricht herein. wie du's nöthig find'st, so thue noch vor uns'rer Abschiedszeit. Mel. Nun laßt uns den Leib zc. Aber unser Geist der bindet dich frommer und ge= im Glauben, läßt dich nicht, treuer Gott, ich bis er die Erlösung findet, da hab' gebrochen dein Gebot und ihm Zeit und Maaß gebricht. 8. Herrscher, herrsche! Sie ger, siege! König, brauch' dein Regiment: führe deines Reiches Kriege, mach' der Sclaverei meinem Tod, und ist dein herz­ein End'; laß doch aus der liches Begehr'n, daß ich mich Grub' die Seelen durch des soll zu dir bekehr'n: neuen Bundes Blut; laß uns länger nicht so quälen, denn du meinst's mit uns ja gut.

sehr gesündigt wider dich, das ist mir leid und reuet mich.

2. Weil aber du, o gnäd'ger Gott, nicht haft Gefall'n an

9. Haben wir uns selbst ge­fangen in Lust und Gefälligkeit, ach! so laß uns nicht stets hangen an dem Tod der Eigen­heit; denn die Last treibt uns zu rufen, alle schreien wir dich an: zeig' doch nur die ersten Stufen der gebrochnen Frei­heitsbahn!

3. Auf dieß Wort, lieber Vater fromm, ich armer Sün­der zu dir komm und bitt' dich durch den bittern Tod und hei­lige fünf Wunden roth

4. Dein's lieben Sohnes Jesu Christ, der mir zu gut Mensch worden ist: laß deine Gnad' und Gütigkeit mehr gelten denn Gerechtigkeit.

5. Verschon', o Herr, laß deine Huld zudecken alle meine Schuld: so werd' ich arm ver­lor'nes Kind ledig und los all' meiner Sünd'.

10. Ach! wie theu'r sind wir erworben, nicht der Menschen Knecht zu seyn. Drum, so wahr du bist gestorben, mußt 6. Ich will, o Herr, nach du uns auch machen rein, rein deinem Wort mich bessern, le­und frei und ganz vollkommen, ben fromm hinfort, damit ich nach dem besten Bild gebild't; mög' nach dieser Zeit gelangen der hat Gnad' um Gnad' ge- zu der Seligkeit. nommen, wer aus deiner Füll' fich füllt.

In eigener Melodie.

11. Liebe, zieh' uns in dein

Sterben: laß mit dir gefreuzigt 925. Gott, du frommer

du

seyn, was dein Reich nicht quell aller Gaben, ohn' den kann ererben; führ' in's Para- nichts ist, was ist, von dem dies uns ein. Doch wohlan, wir alles haben, gesunden Leib