Anhang.
29
legen den Rock der Ehr' und dein so treu Gesichte führet Herrlichkeit.
aus dem Kerker hin.
2. Ist's doch deines Vaters Wille, daß du endest dieses Werk: hiezu wohnt in die die Fülle aller Weisheit, Lieb' und Stärk', daß du nichts von dem verlierest, was er dir geschenket hat, und es von dem Treiben führest zu der süßen Ruhestatt.
6. Nun geht, ihr matten Glieder, geht hin und legt euch nieder, der Betten ihr begehrt. Es kommen Stund' und Zeiten, da man euch wird bereiten zur Ruh' ein Bettlein in der Erd'.
3. Ach! so mußt du uns vollenden, willst und fannst ja anders nicht, denn wir sind in deinen Händen, dein Herz ist 7. Mein' Augen steh'n ver- auf uns gericht't; ob wir wohl drossen, im Hui sind sie ge- vor allen Leuten als gefangen schlossen; wo bleibt dann Leib sind geacht't, weil des Kreuzes und Seel'? Nimm sie zu deinen Niedrigkeiten uns veracht't und Gnaden, sey gut für allen schnöd' gemacht. Schaden, du Aug' und Wächter Israel!
4. Schau doch aber uns're Ketten, da wir mit der Kreatur 8. Breit' aus die Flügel beide, seufzen, ringen, schreien, beten o Jesu! meine Freude, und um Erlösung von Natur, von nimm dein Küchlein ein; will dem Dienst der Eitelkeiten, der Satan mich verschlingen, so laß die Englein singen: dies Kind soll unverlezzet seyn!
uns noch so harte drückt, ungeacht't der Geist in Zeiten sich auf etwas bessers schickt.
9. Auch euch, ihr meine Lieben, soll heute nicht betrüben
5. Ach! erheb' die matten Kräfte, sich einmal zu reißen ein Unfall noch Gefahr; Gott los, und durch alle Weltgelaß euch selig schlafen, stell schäfte durchgebrochen stehen euch die güldnen Waffen um's Bett und seiner Engel Schaar.
Mel. O du Liebe meiner Liebe zc.
923.
bloß. Weg mit Menschenfurcht und Zagen; weich, VernunftBedenklichkeit; fort mit Scheu vor Schmach und Plagen, weg des Fleisches Zärtlichkeit! 6. Herr! zermalme, brich Durchbrecher aller Bande! der du und reiße die verboßte Macht immer bei uns bist, bei dem entzwei! Denke, daß ein armer Schaden, Spott und Schande Mensche dir im Tod nichts lauter Lust und Himmel ist, nüße sey. Heb' ihn aus dem übe ferner dein Gerichte wider Staub der Sünden, wirf die
D
unsern Adamssinn, bis uns Schlangenbrut hinaus, laß uns
5. Das Haupt, die Füß' und Hände sind froh, daß nun zu Ende die Arbeit kommen sey. Herz, freu' dich, du sollst werden vom Elend dieser Erden und von der Sünden- Arbeit frei.


