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A n h a n g.
uns ferner leite und uns alle in dieser bösen Zeit, die ihr wohl bereite. an allen Enden müßt haben
3. Unsern Ausgang segne Angst und Leid, seyd dennoch Gott, unsern Eingang gleicher- wohlgemuth, laßt eure Lieder maaßen, segne unser täglich klingen und thut dem König Brod, segne unser Thun und singen, der ist eu'r höchstes Lassen, segne uns mit fel'gem Gut. Sterben und mach' uns zu Himmelserben.
6. Er wird nun bald erscheinen in seiner Herrlichkeit und all' eu'r Klag' und Weinen Mel. Von Gott will ich nicht sc. verwandelen in Freud'. Er ist's, un jauchzet all', der helfen kann, halt't eure ihr Frommen, in Lampen fertig und send stets dieser Gnadenzeit, weil unser sein gewärtig, er ist schon auf Heil ist kommen, der Herr der der Bahn.
921. №
Herrlichkeit, zwar ohne stolze
Pracht, doch mächtig zu ver
In eigener Melodie.
Heeren und gänzlich zu zerstören
des Teufels Reich und Macht. 922. Nun ruhen alle Wäl
der, Vieh, Men2. Er kommt zu uns geritten schen, Städt' und Felder, es auf einem Efelein, und stellt schläft die ganze Welt; ihr sich in die Mitten für uns aber, meine Sinnen, auf, auf! zum Opfer ein: er bringt kein zeitlich Gut; er will allein erwerben durch seinen Tod und Sterben, was ewig währen thut.
ihr sollt beginnen, was eurem Schöpfer wohl gefällt.
2. Wo bist du Sonne blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, die Nacht, des Tages 3. Kein Zepter, keine Krone Feind. Fahr' hin, ein' and're sucht er auf dieser Welt; im Sonne, mein Jesus, meine hohen Himmelsthrone ist ihm Wonne, gar hell in meinem fein Reich bestellt; er will hier Herzen scheint. seine Macht und Majestät ver- 3. Der Tag ist nun verhüllen, bis er des Vaters Wil- gangen, die güld'nen Sternlein len im Leiden hat vollbracht. prangen am blauen Himmels4. Ihr großen Potentaten, saal; also werd' ich auch stehen, nehmt diesen König an, wenn wenn mich wird heißen gehen ihr euch wollet rathen und mein Gott aus diesem Jammergehn die rechte Bahn, die zu thal. dem Himmel führt; sonst, wo ihr ihn verachtet und nur nach
Hoheit trachtet, euch Gottes Zorn dann rührt. 5. Ihr Armen und Elenden
4. Der Leib eilt nun zur Ruhe, legt ab das Kleid und Schuhe, das Bild der Sterblichkeit, die zieh' ich aus; dagegen wird Christus mir an


