A. Gottes Wesen und Eigenschaften.
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bleibet ewig wie er war, Verborgen| Allgegenwärtig breitet sich Dein und auch offenbar In seiner Werke Wundern.
Fittig über alle. Du bist voll Freunds lichkeit, voll Huld, Barmherzig, gnädig, voll Geduld, Ein Vater, der verschonet.
7. Unsträflich bist du, heilig, gut Und reiner als die Sonne; Wohl dem, der deinen Willen thut, Denn du vergiltst mit Wonne. Du hast Unsterblichkeit allein, Bist selig, wirst es ewig seyn; Hast Freuden, Gott, die Fülle.
8. Dir nur gebühret Lob und Dank, Anbetung, Preis und Ehre; Kommt, werdet Gottes Lobgesang, Ihr alle seine Heere! Der Herr ist Gott, und keiner mehr! Wer ist ihm gleich, wer ist wie er, So herrlich so vollkommen?
4. Wo wären wir, wenn seine Kraft Uns nicht gebildet hätte? Er kennt uns, kennet was er schafft, Der Wesen ganze Kette; Bei ihm ist Weisheit und Verstand, Und er umspannt mit seiner Hand Die Erde samt dem Himmel.
5. Ist er nicht nah? ist er nicht fern? Weiß er nicht aller Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn Ein Mensch verbergen möge? Um sonst hüllt ihr in Finsterniß Was ihr beginnt; er siehts gewiß, Er sieht es schon von ferne.
6. Wer schützt den Weltbau ohne dich, Herr vor seinem Falle?
Eigene Miel.( 2 Mof. 15, 22c. Pf 139.)
39. Gott ist mein Lied! Er ist der Gott der Stärke; Herr ist sein Nam, Und groß sind seine Werke, Und alle Himmel sein Gebiet.
2. Er will und spricht's, So sind und leben Welten; Und er gebeut, So fallen durch sein Schelten Die Himmel wieder in ihr Nichts.
3. Licht ist sein Kleid, Und seine Wahl das Beste. Er herrscht als Gott, Und seines Thrones Feste Ist Wahrheit und Gerechtigkeit.
4. Unendlich reich, Ein Meer von Seligkeiten, Ohn Anfang Gott Und Gott in ewgen Zeiten, Herr aller Welt, wer ist dir gleich?
Cramer, g. 1723 † 1788.
5. Was ist und war In Himmel, Erd und Meere, Das kennet Gott; Und seiner Werke Heere Sind ewig vor ihm offenbar.
6. Er ist um mich, Schafft, daß ich sicher ruhe; Er schafft was ich Vor oder nachmals thue, Und er erforschet mich und dich.
7. Er ist dir nah, Du sitzest oder geheft; Ob du ans Meer, Ob du gen Himmel flöhest, So ist er allenthalben da.
8. Er kennt mein Flehn Und allen Nath der Seele. Er weiß, wie oft Ich Gutes thu und fehle, Und eilt mir gnädig beizustehn.
9. Er wog mir dar Was er mir geben wollte; Schrieb auf sein Buch, Wie lang ich leben sollte, Da ich noch unbereitet war.
10. Nichts, nichts ist mein, Das Gott nicht angehöre. Herr! immers dar Soll deines Namens Ehre, Dein Lob in meinem Munde seyn.


