II. Lieder von Gott.
Für deine Ehr und danken, Daß| Gottes, heilger. Herr und Gott, du, Gott Vater, ewiglich Regierst Nimm an die Bitt in unsrer Noth, ohn alles Wanken; Ganz ohne Erbarm dich unser aller! Maß ist deine Macht, Allzeit geschieht was du bedacht. Wohl uns des guten Herren!
3. O Jesu Christ, Sohn eingebor'n Deines himmlischen Vaters, Verfühner derer, die verlor'n, Du Stiller unsers Haders! Lamm
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Mel. Wie schön leucht't.( Offenb. 7, 112c. 19, 4-9. Jes. 6, 3.)
37. Hallelujah! Lob, Preis und Ehr Sey unfrem Gott je mehr und mehr Für alle seine Werke; Von Ewigkeit zu Ewigkeit Sey in uns allen ihm bereit Dank, Weisheit, Kraft und Stärke! Klinget, Sin get: ,, Gnädig: herrlich, Heilig, heilig, Heilig ist Gott, Unser Gott, der Herr Zebaoth!"
4. O heilger Geist, du höchstes Gut, Allerheilsamster Tröster! Vor Satans Macht nimm uns in Hut, Die Jesus Christ erlöset Durch Marter groß und bittern Tod; Wend allen Jammer ab und Noth; Darauf wir uns verlassen.
Nach Decius um 1524.
2. Hallelujah! Preis, Ehr und Macht Sey auch dem Gotteslamm gebracht, In dem wir sind erwählet, Das uns mit seinem Blut erkauft, In dessen Tod wir sind getauft, Das sich mit uns vermählet. Heilig, Selig Ist die Freundschaft Und Gemeinschaft, Die wir haben Und darin wir uns erlaben.
3. Hallelujah! Gott, heilger Geist, Sey ewiglich von uns gepreist, Durch den wir neu geboren, Der uns mit Glauben ausgeziert, Dem Bräutigam uns zugeführt, Den Hochzeittag erkoren! Heil uns, Heil uns! Da ist Freude, Da ist Weide, Himmlisch Manna Und ein ewig Hosianna!
4. Hallelujah! Lob, Preis und Ehr Sey unfrem Gott je mehr und mehr Und seinem großen Namen! Stimmt an mit aller Himmel Schaar Und singet nun und immerdar Mit Freude Amen, Amen! Klinget, Singet: ,, Gnädig, herrlich, Heilig, heilig, Heilig ist Gett, Unser Gott, der Herr Zebaoth!" Darmstädter Gesangbuch von 1698.( Vielleicht von Craffelius.)
Mel. Es ist das Heil.( Jef. 45, 5. 6. Pf. 95, 1-8.)
38. Der Herr ist Gott, und kei-| auszusprechen? wer ermißt Die ner mehr; Frohlockt ihm, alle From men! Wer ist ihm gleich, wer ist wie er, So herrlich, so vollkommen? Der Herr ist groß, sein Nam ist groß, Er ist unendlich grenzenlos, In seinem ganzen Wesen.
Dauer seines Lebens? Wir Menschen sind von gestern her; Eh noch die Erde war, war er, Und eher als die Himmel.
2. Er ist und bleibet wie er ist; Wer strebet nicht vergebens, Ihn
3. Um seinen Thron her strömt ein Licht, Das ihn vor uns verhüllet; Ihn fassen alle Himmel nicht, Die seine Kraft erfüllet. Er


