II. Fieder von Gott.
II. Lieder von Gott.
A. Gottes Wesen und Eigenschaften.
Eigene Mel.( Matth. 28, 19. Eph. 4, 5. 6.)
34. Wir glauben all an einen Gott, Schöpfer Himmels und der Erden, Der sich zum Vater geben hat, Daß wir seine Kinder werden. Er will uns allzeit ernähren, Leib und Seel auch wohl bewahren; Allem Unfall will er wehren, Kein Leid soll uns widerfahren; Er sorget für uns, hüt't und wacht, Es steht alles in seiner Macht.
2. Wir glauben auch an Jesum Christ, Seinen Sohn und unsern Herren, Der ewig bei dem Vater ist, Gleicher Gott von Macht und Ehren; Von Maria, der Jungfrauen, Ist ein wahrer Mensch ge
du's nicht bist, Herr Gott, der doch mein alles ist, Mein Trost und meine Wonne? Bist du nicht Schild, was decket mich? Bist du nicht Licht, wo finde ich Im Finstern eine Sonne? Reine Reine, Wahre Freu de, Auch im Leide, Auch für Sünden Ist, Herr, außer dir zu finden.
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boren Durch den heilgen Geist im Glauben; Für uns, die wir war'n verloren, Am Kreuz gestorben und vom Tod Wieder auferstanden durch Gott.
3. Wir glauben an den heilgen Geist, Gott mit Vater und dem Sohne, Der aller Blöden Tröster heißt Und mit Gaben zieret schöne; Die ganz Christenheit auf Erden Hält in Einem Sinn gar eben; Hie all Sünd vergeben werden; Das Fleisch soll auch wieder leben; Nach diesem Elend ist bereit Uns ein Leben in Ewigkeit. Amen.
Luther, g. 1483+ 1546.
Mel. Wie schön leucht't.( Pf. 100, 2. Luc. 1, 47.)
35. Was freut mich noch, wenn| wo ist mein Theil? Gibst du nicht,
wer wird geben? Meine Eine, Wahre Freude, Wahre Weide, Wahre Gabe Hab ich, wenn ich Jesum habe.
3. Was freut mich noch, wenn du's nicht bist, O Geist, der uns gegeben ist Zum Führer der Erlös. ten? Bist du nicht mein, was sucht mein Sinn, Führst du mich nicht, wo komm ich hin? Hilfst du nicht, wer will trösten? Meine Eine, Wahre Freude, Trost im Leide, Heil für Schaden Ist in dir, o
2. Was freut mich noch, wenn du's nicht bist, Mein Herr, Erlöser, Jesu Christ, Mein Friede und mein Leben? Heilst du mich nicht, wo find ich Heil? Bist du nicht mein, Geist der Gnaden!
Ph. Fr. Hiller, g. 1699+1769. V. 3 neuerer Zufag.
Eigene Mel.( Luc. 1, 46 2c. 68 2c. 2, 14. Pf. 138, 2.)
36. Allein Gott in der Höh sey| Wohlgefallen an uns hat; Nun ist
Ehr Und Dank für seine Gnade, Darum, daß nun und nimmermehr Uns rühren kann ein Schade! Gott
groß Fried ohn Unterlaß, All Fehd' hat nun ein Ende.
2. Wir beten an und loben dich


