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II. Lieder von Gott.
11. Wer kann die Pracht Von Freuden Empfangen wir aus deiner deinen Wundern fassen? Ein jeder Hand. Staub, Den du haft werden lassen, Verkündigt seines Schöpfers Macht. 12. Der kleinste Halm Ist deiner Weisheit Spiegel. Du, Luft und Meer, Ihr, Auen, Thal und Hügel, Ihr seyd sein Loblied und sein Psalm.
14. Kein Sperling fällt, Herr, ohne deinen Willen; Sollt ich mein Herz Nicht mit dem Troste stillen, Daß deine Hand mein Leben hält? 15. Ist Gott mein Schutz, Will Gott mein Netter werden, So frag ich nichts Nach Himmel und nach Erden Und biete selbst der Hölle Trutz! Gellert, g. 1715 † 1769.
13. Du tränkst das Land, Führst uns auf grüne Weiden; Und Nacht und Tag Und Korn und Wein und
Mel. Es glänzet der Christen.( Pf. 54, 8. Joh. 1, 16. Jef. 28, 16.)
3. In linden und leichten, erträglichen Tagen Vermeinet ein jeder gefasset zu seyn; Ist aber ein ernstliches Treffen zu wagen, So stellet sich furchtsame Blödigkeit ein. Nur Gottesbekannte Und Schirmesverwandte Sind tüchtig, in allerlei Fällen zu stehen Und allem was feindlich, entgegen zu gehen.
4. Wer glaubet, der fleucht nicht; es muß ihm wohl gehen: Es birget sich vor ihm die Furcht und Gefahr, Und ehe die Trägen den Gegner ersehen, So wird er des Siegs und des Preises gewahr; Er sieht sich berufen Von Stufen zu Stufen, Und weil er auf Gottes Verheißung sich lehnet, So wird er mit himmlischem Segen gekrönet.
Dr. J. A. Bengel, g. 1687+ 1752.
40. Gott lebet! sein Name gibt Leben und Stärke, Er bleibet der seinigen Sonne und Schild; Sobald ich, so oft ich sein Regen vermerke, So fühl ich mich innig mit Kräften erfüllt. Sein bin ich ganz eigen, Das muß sich wohl zeigen; Laß alles was widrig und trotzig ist, kommen: Mir wird doch mein Ruhm und mein Gott nicht genommen.
2. O Seelen, vernehmet den göttlichen Willen! Das Höchste, das Beste, das gibt er so gern; Eröffnet das Herz nur, so wird er es füllen, Versucht es, erkennet und lobet den Herrn! Seyd ihr noch entfernet, So sehet und lernet, Was manche an seinen durchdringenden Gaben, Ja selber an ihm, dem Lebendigen, haben.
Mel. Nun banket alle Gott.( Ps. 82 2c. Apostelg. 14, 17. Sprüche 23, 26.)
41. Wie herrlich ist, o Gott, Dein Ruhm in allen Landen! Die Himmel und ihr Heer Sind durch dein Wort entstanden; Du sprichst, und es geschieht; Gebeutst, so steht
es da! Mit Allmacht bist du mir
Und auch mit Güte nah.
2. Du bist der Gott der Kraft, Dich preisen Erd und Meere, Und Him. mel predigen Die Wunder deiner


