Hillers Lebenslauf.
VII
ben; und mein ältester Sohn, der zu Stuttgart in der Flucht geboren war, im neunzehnten Jahr seines Alters zur Ruhe gekommen. Der zweite Sohn, Magister und Herzogl. Stipendiarius, hat seit 1758 das Predigt- Amt hier als Vikarius versehen, dessen Treue gegen seinen Vater ihm der Herr zum Segen anschreiben Der vierte ist wolle. Der dritte Sohn studiert die Theologie zu Tübingen. Scribent bei Herrn Vogt in Köngen; und der fünfte ist bei der Handlung. Diese leite der Herr mit seiner Gnade auf ebener Bahn zum ewigen Leben! Von den Töchtern ist die älteste allein versorgt, und an Herrn M. Schmidt, Präceptor in Heidenheim verheirathet, aus welcher Ehe ich ein Enkeltöchterlein erlebt habe. Die drei jüngern sind noch unversorgt. Du aber, himmlischer Vater! sorge für fie, und bewahre sie vor dem Argen. Heilige dir ihre Herzen mit der Erkenntniß Jesu Christi durch den heiligen Geist, und mache fie nur selig; das Uebrige wirst du ihnen indessen zufallen lassen.
Zu diesen leiblichen Wohlthaten rechne ich billig mit, daß mir Gott bei geringem Vermögen immerdar genug gegeben, meine lieben Kinder ehrlich fortzubringen; ferner, daß er mir etlichemal meine herzlich geliebte Frau, da sie dem Tode nahe gewesen, auf mein Flehen wieder geschenkt hat; und dann, daß er mich bei dem Verlust meiner Stimme im Verborgenen gnädig geschüßt hat gegen etliche heimliche Ränke.
Ohne Zweifel ist hiebei an dasjenige zu denken, was A. Knapp von unverdienten, Kränkungen" erzählt, die Hiller in Steinheim habe erfahren müssen, worüber aber nur noch schwankende Gerüchte" bestehen. So
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viel ich," sagt A. Knapp a. a. D. S. 79. aus vielfachen Mittheilungen parDie Ge theilos errathen kann, scheint sich etwa Folgendes ereignet zu haben meinde Steinheim zählte in ihrem Kreise mehrere harte, übelwollende Glieder, welche die Krankheit ihres gottseligen Pfarrers ohne Mitleid beurtheilten, und nach allerlei geheimen Umtrieben sich zuletzt an den Dekan des Sprengels um


