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Evangelisches Gesang-Buch / hrsg. nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Cleve, Berg und von der Grafschaft Mark
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Für Greise. Für Eheleute.

durch mich auf Erden Dein Werk schaun! Den Heiland hat sein gefördert werden. Aug' erblickt, Ihn hat er an sein Herz gedrückt, Nun steht er fertig Mel. Bater unser im Himmelreich. und bereit Zur Heimfahrt in die

664. u, der das Lallen Ewigkeit. nicht verschmäht, 7. Auch mir ward deines Frie­Wodurch der Säugling dich er- dens Heil, Auch meiner harrt das höht, Du hörst den Greis noch beste Theil. Ich warte dein ge­gnädig an, Obgleich auch er nur trost und still, Bis mich dein stammeln kann. O Brunnquell Ruf vollenden will. O Herr, aller Seligkeit, Dir sei mein dein Stecken und dein Stab Sei Dank, mein Lob geweiht. meine Stärke bis in's Grab.

2. Herr, deine Huld war stets 8. Bis hieher hast du mich ge= mit mir, Aus ganzer Seele dank bracht, Und Alles, Alles wohl ge­ich dir, Daß deine Gnab auch macht. O wohl mir, auch beim mich erwählt, Und deinem Erbe letzten Schritt Geht deines Trostes zugezählt. Welch Heil, das dar- Engel mit, Und führt mich durch aus auf mich fließt, Und mir das dunkle Thor Zum Lobgesang das Erdenleid versüßt. im höhern Chor.

3. Wie langmuthsvoll ertrugst du mich, Wenn ich von deinem

Mel. Freu dich sehr, o meine.

Wege wich! Und lockte mich ein 665. Wer den Ehſtand will

falsches Glück, Dein guter Geist hielt mich zurück, Dein Arm riß mich der Gefahr, Wenn um Rettung bange war.

erwählen, Daß er ent- ihn bei guter Ruh Ohne Sor­mir gen, Gram und Quälen Möge glücklich bringen zu, Fange ihn 4. Durch Wolken brach dein mit Beten an, So ist's recht und Sonnenschein, Durch Nächte brach wohlgethan, Und Gott wird es dein Tag herein. Hier nahmest gnädig fügen, Daß er kann das und dort mehrtest du, Gabst Heil Herz vergnügen.

zur Arbeit und zur Ruh; Und 2. Wohl ist er dann angefan­kommt die Zeit, wo Kraft ge- gen, Wenn Gebet und reifer Rath bricht, Odeinen Schutz verlier Beiderseits vorhergegangen. Da ich nicht. verspürt man in der That, Daß

5. Freu'n Andre sich an Erden- Gott knüpft das Liebesband, Und gut, Auf dem die bange Sorge mit milder Baterhand Segen und ruht: Ist mein der Schäß, der ein friedlich Leben Will dem neuen ewig währt, Den weder Zeit noch Paare geben. Roft verzehrt, Mein der auch, der 3. Dieser Friede, dieser Segen von oben kam, Und der die Macht Bringet Ehre, Gut und Freud; dem Tode nahm. Wo man bleibt auf Gottes We­6. Wie darf voll Hoffnung und gen, Gibt er auch die Seligkeit. Vertraun Ein Simeon gen Himmel Glücklich geht der Ehstand an,

Wenn's