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Evangelisches Gesang-Buch / hrsg. nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Cleve, Berg und von der Grafschaft Mark
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Für Eheleute.

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Wenn's heißt: das hat Gott ge- dir, OZier, Mannes Sonne, Hau­than, Gott selbst hat es so gefü- ses Wonne, Ehren- Krone, Gott get, Daß zwei Herzen sind ver- denkt dein auf seinem Throne. gnüget.

5. Den Kinderfegen theilt er aus, Und mehrt mit Freuden euer Haus, Sein Reich daraus zu Sein Wunderwerk geht Herr Jesu Christ, immer fort, Und seines Mundes

Im Stande, da dein Segen ist, starkes Wort Läßt eure Augen Im Stande heilger Che! Wie schauen: Freude, Freude, Wenn, steigt und neigt sich deine Gab' gleich Saaten, ste gerathen, und Und alles Gut so mild herab, auf Allen Ruhet Gottes Wohl= Aus deiner heilgen Höhe! Wenn gefallen.

sich An dich Fleißig halten Jung 6. Seid gutes Muths, wir sind und Alten, die im Orden Eines es nicht, Die solchen Stand uns Lebens einig worden. aufgericht't, Es ist Gott, unser

2. Wenn Mann und Weib sich Vater; Der hat uns je und je wohl begehn, Und unverrückt bei- geliebt, und bleibt, wenn unsre sammenstehn Im Bunde reiner Sorg uns trübt, Der beste Freund Treue, Da geht das Glück in vol- und Nather. Anfang, Ausgang lem Lauf, Da steht man, wie der Aller Sachen, die zu machen wir Engel Hauf Im Himmel selbst sich gedenken, Wird er wohl und freue. Kein Sturm, Kein Wurm weislich lenken. Kann zerschlagen, kann zernagen, was Gott giebet Dem Paar, das in ihm sich liebet.

7. Zwar bleibt's nicht aus, es kommt ja wohl Ein Stündlein, da man leidensvoll Die Thränen 3. Zwei Herzen sind auf ihn lässet fließen. Doch, wer sich still gericht't, Drum thut er, wie sein gibt in Geduld, Deß Leid wird Wort verspricht, Ist mitten unter Gottes große Huld In reichen ihnen. Von erster bis zu letzter Freuden schließen. Trage, Hoffe Stund Bleibt er der Dritt' in Nur ein wenig, unser König wird ihrem Bund, Dem ste mit Freu- behende Machen, daß die Angst den dienen. Stets wird Ihr Hirt sich wende.

Mel. Wie schön leucht't uns.

666. Wie schön ist's doch, bauen.

Treu sie weiden, bis mit Freuden 8. Wohl her, mein König, sie einst kommen Zu dem Vater- nah herzu, Gib Rath in Kreuz, land der Frommen. in Nöthen Nuh, In Aengsten

4. Der Mann wird einem Trost und Freude. Deß sollst du Baume gleich, An Aesten schön, haben Ruhm und Preis, Wir an 3weigen reich; Das Weib wollen singen bester Weis', Urd gleich einem Reben, Der seine danken alle beide, Daß wir Bei Träublein trägt und nährt, Und dir, Deinen Willen zu erfüllen, sich je mehr und mehr vermehrt deinen Namen Ewig loben wer Mit Früchten, die da leben. Wohl den. Amen.

Mel.

ht